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Thomsonsches AtommodellDas thomsonsche Atommodell ist ein Atommodell, nach dem das Atom aus gleichmäßig verteilter Masse und positiver Ladung besteht, in denen sich die Elektronen bewegen. Es wurde 1903 von Joseph John Thomson entwickelt und wird auch als Plumpudding- oder Rosinenkuchenmodell aufgrund der Anordnung der Elektronen in der Masse, vergleichbar mit Rosinen in einem Kuchen, bezeichnet. Produkt-HighlightIm Grundzustand sind die Elektronen so verteilt, dass ihre potentielle Energie minimal ist. Werden sie angeregt, beginnen sie zu schwingen. Thomson schloss aus Experimenten mit Röntgenstrahlen, dass die Anzahl der Elektronen in einem Atom etwa gleich der Massenzahl des Atoms sei. Entstehung1903 tauchte das erste Atommodell auf, das den Atomen eine innere Struktur zuschrieb. Probleme und WiderlegungIm Wasserstoffatom befindet sich nur ein Elektron. Wird dieses angeregt, führt es harmonische Schwingungen durch den Mittelpunkt des Atoms aus und sendet dadurch Licht aus. Dies erlaubt im krassen Gegensatz zum Experiment jedoch nur eine Spektrallinie. Der Rutherfordsche Streuversuch (1909) von Hans Geiger, Ernest Marsden und Ernest Rutherford zeigte, dass die positive Ladung in einem Atomkern vereinigt ist und widerlegte das Thomsonsche Atommodell. Es folgte das Rutherfordsche Atommodell (1911). |
| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Thomsonsches_Atommodell aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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