23.05.2022 - Consejo Superior De Investigaciones Científias (CSIC)

Aus den Ozeanen emittierte Halogene verstärken die globale Erwärmung von Methan in der Atmosphäre

Jod, Brom und Chlor aus dem Meer haben die Lebensdauer und den Treibhauseffekt dieses Gases im Laufe des Jahrhunderts um 6-9% erhöht

Ein internationales Team unter der Leitung von Forschern des Spanischen Nationalen Forschungsrats (CSIC) hat klimachemische Simulationen durchgeführt, um die Auswirkungen ozeanischer Emissionen halogenierter Verbindungen (Jod, Brom und Chlor) auf das Methan in der Atmosphäre zu bewerten, das nach Kohlendioxid (CO2) den zweitwichtigsten Beitrag zur globalen Erwärmung leistet. Die in Nature Communications veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass die Emission dieser Verbindungen im Laufe des Jahrhunderts die Lebensdauer und den Treibhauseffekt von Methan um 6-9 % erhöht hat.

Methan ist das am häufigsten vorkommende reaktive Treibhausgas. Im Gegensatz zu CO2 hat es jedoch eine aktive Chemie in der Atmosphäre. Die derzeitigen Klimamodelle unterschätzen die Lebensdauer von Methan, was darauf hindeutet, dass es noch Unsicherheiten bei der Emission und dem Abbau von Methan in der Atmosphäre gibt.

"Diese Arbeit zeigt, wie wichtig es ist, die chemische Komplexität unserer Atmosphäre zu berücksichtigen, wenn man die Auswirkungen von Methan auf die globale Erwärmung in zukünftigen Klimaszenarien vorhersagt", erklärt der CSIC-Forscher und Studienkoordinator Alfonso Saiz López vom Instituto de Química Física Rocasolano (IQFR-CSIC),

Ozeanhalogene werden durch biologische Aktivität und photochemische Reaktionen an der Meeresoberfläche erzeugt und von dort in die Atmosphäre übertragen. Den Forschern zufolge wird der Anstieg der Methankonzentration durch Halogene am Ende des Jahrhunderts dem Anstieg von Methan in der Atmosphäre in den letzten drei bis vier Jahrzehnten entsprechen.

"Diese Arbeit bewertet zum ersten Mal die Auswirkungen der Halogenchemie auf das atmosphärische Methan in diesem Jahrhundert für zwei verschiedene Klimaszenarien. Die Analyse der Ergebnisse zeigt, dass der Anstieg der Methanpersistenz in der Atmosphäre bei Einbeziehung von Halogenen signifikant und in beiden Klimaszenarien ähnlich ist", sagt Saiz-López.

Die Ergebnisse der Studie, die Teil des internationalen ERC-Consolidator Climahal-Projekts ist, zeigen, dass die Einbeziehung der Emissionen und der Chemie dieser Verbindungen die atmosphärische Lebensdauer von Methan erhöht und somit die derzeitige Lücke zwischen Modellschätzungen und Beobachtungen der atmosphärischen Lebensdauer von Methan verringert.

Qinyi Li, Forscher am IQFR-CSIC und Erstautor der Studie, betont: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Chemie von halogenierten Verbindungen, die aus den Ozeanen emittiert werden und bisher in Klimamodellen nicht berücksichtigt wurden, in künftige Klimasimulationen zur Bewertung des Einflusses von Methan auf die globale Erwärmung in diesem Jahrhundert einbezogen werden sollten.

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