DECHEMA-Forschungsinstitut eröffnet neuen Standort in Bad Homburg
Neue Impulse für Technologien von morgen – Hessen stärkt Forschungsstandort mit 1,5 Millionen Euro jährlich
Anzeigen
Das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI) hat seinen neuen Standort in Bad Homburg v. d. Höhe feierlich eröffnet. An der Benzstraße 1–3 entstanden moderne Labor- und Büroräume, die optimale Bedingungen für Spitzenforschung in den Bereichen Wasserstofftechnologien, Elektrochemie, Hochleistungswerkstoffe und Energiespeicherung bieten. Der Umzug vom bisherigen Frankfurter Standort markiert einen bedeutenden Meilenstein für das Institut und den Forschungsstandort Hessen.
Zur Eröffnungsfeier kamen rund 150 Gäste aus Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen. Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori, Vertreter der Industrie sowie Repräsentanten der Stadt Bad Homburg würdigten die Bedeutung des Instituts für die regionale und nationale Innovationslandschaft. Den Rahmen bildeten Impulsvorträge, Laborführungen sowie ein Get-together, das den persönlichen Austausch zwischen Forschenden und Partnern ermöglichte.
Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori betonte die strategische Bedeutung der Förderung: „Mit dem neuen Standort in Bad Homburg und dem Betriebskostenzuschuss des Landes Hessen von jährlich 1,5 Millionen Euro investieren wir gezielt in Hessens Innovationskraft. Das DECHEMA-Forschungsinstitut steht für anwendungsnahe Forschung und Transfer, der unsere Industrie zukunftsfähig macht – von nachhaltigen Produktionsprozessen über neue Werkstoffe bis hin zu Schlüsseltechnologien für die Energiewende. Davon profitieren Wissenschaft, Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft in Hessen.“
Der Schwerpunkt des DFI ist einzigartig in der deutschen Forschungslandschaft, indem es an der Schnittstelle der Chemischen Verfahrenstechnik und Materialforschung arbeitet. Im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung standen sieben wissenschaftliche Impulsvorträge: von Materiallösungen für thermische Energiespeichersysteme und Hochtemperaturleichtbau für Flugtriebwerke und Legierungen für Fusionsreaktoren über Wasserstofftechnologien bis hin zu technischer Elektrosynthese und elektrochemischer Rohstoffrückgewinnung.
Mathias Galetz, Stiftungsvorstand des DECHEMA-Forschungsinstituts, erklärte: „Der heutige Tag ist ein Aufbruch – für unser Institut und für die angewandte Forschung in Hessen. Mit den neuen Laboren in Bad Homburg und dank der finanziellen Unterstützung durch das Land können wir Forschung noch effizienter gestalten und unsere Kooperationen mit Hochschulen und Industriepartnern weiter ausbauen. Unsere Themen – von Wasserstoff über Elektrochemie bis zur Werkstoffentwicklung und deren Korrosionsschutz – sind zentral für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.“
Auch die Industrie begrüßte den neuen Standort als wichtigen Partner. Hans-Joachim Kohnke, Geschäftsführer der Gaskatel GmbH, und Thomas Wurzel, Chief Technology Officer von Air Liquide, hoben in ihren Redebeiträgen die enge Zusammenarbeit mit dem DFI und die hohe Praxisrelevanz der Forschungsergebnisse hervor. Stadtrat Tobias Ottavani übermittelte die Glückwünsche der Stadt Bad Homburg und betonte die Bedeutung des Instituts als Arbeitgeber und Innovationsmotor für die Region.
Die neuen Räumlichkeiten bieten modernste Infrastruktur für interdisziplinäre Forschung und Technologietransfer.
Weitere News aus dem Ressort Wissenschaft
Meistgelesene News
Weitere News von unseren anderen Portalen
Verwandte Inhalte finden Sie in den Themenwelten
Themenwelt Synthese
Die chemische Synthese steht im Zentrum der modernen Chemie und ermöglicht die gezielte Herstellung von Molekülen mit spezifischen Eigenschaften. Durch das Zusammenführen von Ausgangsstoffen in definierten Reaktionsbedingungen können Chemiker eine breite Palette von Verbindungen erstellen, von einfachen Molekülen bis hin zu komplexen Wirkstoffen.
Themenwelt Synthese
Die chemische Synthese steht im Zentrum der modernen Chemie und ermöglicht die gezielte Herstellung von Molekülen mit spezifischen Eigenschaften. Durch das Zusammenführen von Ausgangsstoffen in definierten Reaktionsbedingungen können Chemiker eine breite Palette von Verbindungen erstellen, von einfachen Molekülen bis hin zu komplexen Wirkstoffen.