Nach starkem 1. Quartal erwartet Wacker weiteres Wachstum
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Die Wacker Chemie AG rechnet nach einem starken 1. Quartal für das Gesamtjahr 2011 mit weiteren Zuwächsen bei Umsatz und Ertrag. Dies machte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender des Münchner Chemiekonzerns, auf der Hauptversammlung 2011 deutlich. „Die Zeichen bei Wacker stehen weiter auf Wachstum“, sagte er. Staudigl bekräftigte erneut die Prognose für das Gesamtjahr. Nach seinen Worten soll der Umsatz auf über 5 Mrd. € steigen und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) den Vorjahreswert von 1,19 Mrd. € übertreffen.
Vom Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 in Höhe von 497,0 (Vj. -74,5) Mio. € schüttet WACKER insgesamt 159,0 (Vj. 59,6) Mio. € an seine Aktionäre aus. Die Dividende pro dividendenberechtigter Aktie beträgt 3,20 (Vj. 1,20) €. Auch die übrigen Vorschläge der Verwaltung wurden von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit angenommen.
Nach dem sehr guten Geschäftsjahr 2010 konnte Wacker im 1. Quartal 2011 sowohl den Umsatz als auch den Ertrag weiter ausbauen. Der Umsatz des Münchner Chemiekonzerns erhöhte sich von Januar bis März 2011 um 21 Prozent auf 1,29 (Vj. 1,07) Mrd. €. Für dieses Plus waren in erster Linie höhere Absatzmengen verantwortlich. Ein positives Marktumfeld und eine hohe Nachfrage der Kunden haben das Geschäft von WACKER weiter wachsen lassen. Zusätzlich unterstützt wurde der Umsatzanstieg durch höhere Preise in einigen wichtigen Produktsegmenten. Noch stärker stieg das EBITDA. Es kletterte im 1. Quartal 2011 auf 351,0 (Vj. 253,7) Mio. €. Das ist ein Plus von 38 Prozent.
„Wacker ist nach einem kurzen Stopp auf den Wachstumsweg zurückgekehrt“, sagte Vorstandsvorsitzender Rudolf Staudigl vor den Aktionären des Unternehmens am Mittwoch in München. „Die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2010 über alle Branchen hinweg hat einen maßgeblichen Anteil an unserem Erfolg. Genauso wichtig war aber auch, dass wir trotz des Nachfrageeinbruchs im Jahr 2009 weder unsere strategische Ausrichtung in Frage gestellt noch die Kernelemente unserer soliden Finanzpolitik verlassen haben“, betonte der Konzernchef. Gleichzeitig arbeite das Unternehmen im laufenden Jahr unverändert daran weiter, seine Kostenstrukturen, seine Prozesse und seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Wacker schaue angesichts der weiter steigenden Kundennachfrage mit Optimismus in die Zukunft.
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