BASF verlagert Services von Berlin nach Indien

Berliner Standort bleibt für regionale Dienstleistungen erhalten

16.02.2026
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Symbolbild

Bei der Transformation des Bereichs Global Business Services (GB) plant BASF den nächsten Schritt, um langfristige Kostenwettbewerbsfähigkeit, Resilienz und eine konsistente Serviceerbringung für die Geschäftsbereiche weltweit zu sichern.

Um den sich verändernden Anforderungen der BASF-Geschäfte noch besser gerecht zu werden und die Kosteneffizienz deutlich zu steigern, plant Global Business Services, Finanz- und HR-Services in einem neuen globalen Hub in Indien zu bündeln. Supply Chain-bezogene Services sollen am bestehenden Hub in Kuala Lumpur, Malaysia, konsolidiert werden. Tätigkeiten, die in unmittelbarer Nähe zu den Standorten erbracht werden müssen, bleiben weiterhin lokal oder regional verankert. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Transformation, die darauf abzielt, das Serviceportfolio zu schärfen, Standardisierung und Automatisierung weiter voranzutreiben und verstärkt kosteneffiziente Standorte zu nutzen.

„Mit diesem Schritt planen wir, den Bereich Global Business Services systematisch weiterzuentwickeln, um unsere Unternehmensstrategie mit möglichst wettbewerbsfähigen Servicestrukturen zu unterstützen“, sagt Dr. Dirk Elvermann, Finanzvorstand und Chief Digital Officer der BASF SE. „Die Bündelung von Services in globalen Hub-Strukturen soll ein zentraler Baustein für eine verlässliche interne Serviceerbringung sein und zugleich unsere langfristige Kostenwettbewerbsfähigkeit sichern.“

Die bestehenden regionalen Hubs in Berlin (Deutschland), Kuala Lumpur (Malaysia) und Montevideo (Uruguay) werden weiterhin Services erbringen, die sinnvoll auf regionaler Ebene gebündelt werden können. „Unser Bereich Global Business Services zeichnet sich seit jeher durch einen starken Unternehmergeist aus. Wir finden pragmatische Lösungen, reagieren schnell und unterstützen die BASF mit einem ausgeprägten Serviceverständnis. Gerade deshalb ist uns eine frühe und transparente Kommunikation wichtig“, sagt Tobias Dratt, President Global Business Services, und ergänzt: „Das Projekt eröffnet uns die Chance, eine agilere, noch zielgerichtetere Organisation zu etablieren, die auch weiterhin Wert für die BASF-Geschäfte schafft.“ Weitere Details werden derzeit ausgearbeitet; die Einbindung der jeweiligen Arbeitnehmervertretungen wird rechtzeitig und gemäß den gesetzlichen Vorgaben und lokalen Regelungen sichergestellt.

Der BASF-Bereich Global Business Services beschäftigt rund 8.500 Mitarbeitende und erbringt Dienstleistungen für die Geschäfte des Unternehmens weltweit – aus mehreren Gesellschaften und drei regionalen Hubs (Berlin/Deutschland, Kuala Lumpur/Malaysia und Montevideo/Uruguay). Das Portfolio umfasst unter anderem Finanzwesen, Logistik, Human Resources, Kommunikation, Regulatory und Intellectual Property sowie Umwelt, Gesundheit, Sicherheit und Qualität (EHSQ).



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