Spezialchemiekonzern H. C. Starck strebt im Spätherbst an Börse
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(dpa-AFX) Der Spezialchemiekonzern H. C. Starck strebt laut einem Zeitungsbericht im Spätherbst an die Börse. Die US-Beteiligungsgesellschaften Advent und Carlyle wollten die früheren Bayer-Aktivitäten Ende September beziehungsweise Anfang Oktober an die Börse bringen, schreibt die "Börsen-Zeitung" (Dienstag). Die Vorbereitung für einen Börsengang laufe. Mit einer angestrebten Bewertung von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro wäre H. C. Starck laut dem Blatt ein Kandidat für den MDax.
"H. C. Starck profitiert von fünf Megatrends: Miniaturisierung, steigende Anforderungen an Hochleistungswerkstoffe, mobile Datenübertragung, Clean Technologies zur Energiegewinnung und -effizienzsteigerung sowie die zunehmende Rohstoffverknappung", sagte Konzernchef Andreas Meier der Zeitung. H. C. Starck habe die Krise genutzt, die Strukturen optimiert und die Flexibilität in den Produktionskapazitäten erhöht. Der Konzern profitiert nach dem starken Einbruch in der Krise vom Konjunkturaufschwung auf breiter Front. H. C. Starck konzentriert sich auf sogenannte Refraktärmetalle Tantal, Wolfram, Molybdän, Niob und Rhenium.