02.10.2013 - VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Leitfaden für die Photovoltaik-Produktion schließt Kommunikationsbarriere

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der Halbleiter- und Photovoltaikverband SEMI (Semiconductor Equipment and Materials International) haben einen Leitfaden zur Berechnung der Total Cost of Ownership in der Photovoltaik-Produktion veröffentlicht. Der gemeinsam von beiden Industrieverbänden erstellte Leitfaden untersucht das strategisch orientierte Kostenmanagement inklusive unterschiedlicher Lebenszyklus-Modelle wie Total Cost of Ownership und Lebenszykluskosten.

VDMA und SEMI haben den Leitfaden erarbeitet um die Photovoltaik-Industrie bei der Berechnung der Total Cost of Ownership zu unterstützen und ein tieferes Verständnis für einzelne Kostenpunkte insbesondere bei Kaufentscheidungen zu ermöglichen. Der Leitfaden schafft die Basis für eine ergebnisorientierte Diskussion zwischen PV-Ausrüstern und PV-Herstellern und ermöglicht bei der Berechnung der Total Cost of Ownership eine sachgerechte Justierung der Parameter. Erklärtes Ziel des Leitfadens ist es, Missverständnisse zwischen Zulieferern und Herstellern signifikant zu reduzieren.

“Standards und Standardisierung als strategisches Instrument gehören zu den zentralen Bausteinen in jeder Industrie. Standardisierung erleichtert die technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Das gilt selbstverständlich auch für Total Cost of Ownership Berechnungen in der Photovoltaik-Industrie“, unterstreicht Dr. Florian Wessendorf, Geschäftsführer der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Photovoltaik-Produktionsmittel.

„Die Investitionskosten stellen nur einen Bruchteil der Gesamtkosten eines Investitionsgutes dar. Für eine zu treffende Berechnung der Gesamtkosten tragen die Betriebskosten und deren Verhältnis zu den Anschaffungskosten entscheidend bei. Um ein komplettes Bild der Cost of Ownership zu bekommen, müssen deshalb alle Kosten über die gesamte Lebensdauer berücksichtigt werden“, ergänzt Stephan Raithel, Director PV Europe bei SEMI Europe.

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