Kompetenzzentrum Nanotechnologie: Funktionalität durch Chemie

14.05.2003

Das Kompetenzzentrum CC-NanoChem ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes offenes Netzwerk zur Erschließung wissenschaftlich gesicherter Innovationspotenziale im Bereich chemiebasierter Nanotechnologien.

Die Aktivitäten des Kompetenzzentrums sollen die in Deutschland traditionell starke Chemie auch in den Nanotechnologien etablieren und dabei Brücken zwischen Chemie, Physik, Werkstoff- und Ingenieurswissenschaften, Mikroelektronik, Biologie und Medizin schlagen. Aufgabe und Ziel des CC-NanoChem ist die konkrete Umsetzung aktueller Nanotechnologien in die Prozess- und Materialoptimierung produzierender Unternehmen. Hierfür bringen unter enger Einbindung von Industriefirmen derzeit 21 deutsche Hoch- und Fachhochschulen sowie 27 Forschungs- und Entwicklungsinstitute mit ihren jüngsten Forschungsergebnissen ein Höchstmaß interdisziplinärer Produkt- und Verfahrensinnovation ein.

Zehn Teams erfahrener branchen- und anwendungsorientierter Berater und Risikokapitalgeber sichern die Analyse der wirtschaftlichen und unternehmerischen Potenziale im Entwicklungsprozess ab. Über die in Kaiserslautern und Saarbrücken stationierten Koordinationsstellen des CC-NanoChem werden heute 50 klein- und mittelständische Unternehmen sowie 15 Großunternehmen bei der Initiierung und Realisierung öffentlich geförderter nanotechnologischer Forschungs- und Entwicklungsprojekte unterstützt. Hervorzuheben ist, dass über die Interdisziplinarität und die Technologiekompetenz viele Projekte bis zur Produktion bearbeitet werden können.

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