Bristol-Myers Squibb zahlt 150 Millionen Dollar in Betrugsvergleich
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Washington (dpa) - Die US-Pharmagesellschaft Bristol-Myers Squibb zahlt im Rahmen eines Vergleichs zur Beilegung von Bilanzbetrugsvorwürfen der amerikanischen Wertpapier- und Börsenkommission SEC insgesamt 150 Millionen Dollar (125 Mio Euro). Dies hat die Aufsichtsbehörde am Mittwoch in Washington mitgeteilt.
Bristol-Myers Squibb soll zwischen erstem Quartal 2000 und viertem Quartal 2001 seine Umsätze und Gewinne aufgebläht haben. Die Gesellschaft habe unzulässigerweise 1,5 Milliarden Dollar an Umsätzen mit ihren zwei größten Großhändlern verbucht, ehe es hierfür Nachfrage gegeben habe. Damit versuchte die Gesellschaft fälschlicherweise den Eindruck zu erwecken, dass sie ihre internen Umsatz- und Gewinnziele und die Gewinnerwartungen der Analysten erfüllt habe.
Der Pharmakonzern zahlt eine Strafe von 100 Millionen Dollar und außerdem 50 Millionen Dollar in einen Fonds, der den Aktionären des Unternehmens zu Gute kommen soll. Bristol-Myers Squibb hat auch zugesagt, nicht mehr gegen Wertpapiergesetze zu verstoßen. Die Firma werde einen unabhängigen Berater einsetzen, der die Bilanzierungs-, Finanzberichterstattungs- und internen Kontrollsysteme überwachen solle. Bristol-Myers Squibb habe sich zu den Beschuldigungen weder schuldig bekannt noch sie verneint, erklärte die SEC. Die Untersuchung laufe weiter.
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