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Nanowissenschaftspreis für Marc Schrinner

06.10.2009

Marc Schrinner hat den Nanowissenschaftspreis 2009 in der Kategorie Junior erhalten. Damit wird eine herausragende wissenschaftlich-technische Leistung auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und Nanotechnologie in Deutschland ausgezeichnet. Der Preis wurde Schrinner im Rahmen der Konferenz Nanotech Europe 2009 in Potsdam verliehen.

In der Kategorie Junior wurden zwei Auszeichnungen vergeben, die je mit 5.000 Euro dotiert sind. Einer ging an Marc Schrinner für Arbeiten, die er während seiner Dissertation bei Professor Dr. Matthias Ballauff (Universität Bayreuth) und Professor Talmon (Israel) vorlegte. In seiner Dissertation ist es Marc Schrinner gelungen, ein wässriges Katalysatorsystem zu entwickeln, das im Sinne einer nachhaltigen Chemie wirkt. Die darin beschriebenen Systeme finden bisher als Katalysatoren in Oxidationsreaktionen sowohl für Zwischenstufen von Pharmaprodukten als auch in der Herstellung aromatischer organischer Verbindungen Anwendung. Die Ausweitung auf andere Bereiche ist denkbar und wird durch laufende Untersuchungen bestätigt.

Marc Schrinner hat von 2001 bis Anfang des Jahres 2006 an der Universität Bayreuth Chemie studiert. Im Anschluss promovierte er auf dem Themengebiet der Polymerdispersionen und Nanopartikel sowie Elektronenmikroskopie im Arbeitskreis von Professor Dr. Ballauff am Lehrstuhl für Physikalische Chemie I. Heute ist er bei der Bayer AG (Bayer MaterialScience) als Projekt- und Syntheselaborleiter Dispersionen in Leverkusen tätig.

Den Nanowissenschaftspreis, mit dem Marc Schrinner ausgezeichnet wurde, wird von der Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren in Deutschland (AGeNT-D) vergeben.

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