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Mesityloxid



Strukturformel
Allgemeines
Name Mesityloxid
Andere Namen
  • 4-Methylpent-3-en-2-on
  • Isopropylidenaceton
  • 1-Isobutenylmethylketon
  • Isopropylidenaceton
  • MO
  • Methylisobutenylketon
Summenformel C6H10O
CAS-Nummer 141-79-7
Kurzbeschreibung farblose bis gelbliche, aromatisch riechende, brennbare Flüssigkeit
Eigenschaften
Molare Masse 98,14 kg/kmol
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,85 g/cm³[1]
Schmelzpunkt -59 °C[1]
Siedepunkt 130 °C[1]
Dampfdruck

11 mbar bei 20 °C[1]

Löslichkeit

löslich in Wasser und organischen Lösungsmitteln

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
[1]
R- und S-Sätze R: 10-20/21-22[1]
S: (1/2-)25[1]
MAK

5 ml/m³ oder 20 mg/m³[1]

WGK 1[1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Mesityloxid, eine farblose bis gelbe, ölige Flüssigkeit mit pfefferminzähnlichem Geruch, ist ein Kondensationsprodukt des Acetons.

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Inhaltsverzeichnis

Gewinnung und Darstellung

Die Herstellung von Mesityloxid erfolgt durch Dehydratisierung von Diacetonalkohol, der aus Aceton hergestellt wird.

Physikalische EIgenschaften

Mesityloxid hat einen Brechungsindex von 1,442 und seine Dämpfe sind 3,38 mal schwerer als Luft.

Verwendung

Der größte Teil des industriell hergestellten Mesityloxids wird zu Methylisobutylketon weiterverarbeitet. Es dient weiterhin als Ausgangsprodukt für die Synthese von Terpenen und Riechstoffen, sowie als Extraktionsmittel für Thorium und Uran bei der Erzflotation. In der Lackindustrie wird es als Lösungsmittel für Kunstharze und Naturharze, in Abbeizmittelrezepturen und als Bestandteil von Beschichtungsstoffen verwendet.

Sicherheitshinweise

Die Dämpfe von Mesityloxid können mit Luft beim Erhitzen des Stoffes (Flammpunkt 24 °C) ein explosionsfähiges Gemisch bilden.

Quellen

  1. a b c d e f g h i Eintrag zu CAS-Nr. 141-79-7 in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 02.11.2007 (JavaScript erforderlich)
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mesityloxid aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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