DFG fördert Werkstoffwissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg mit 1.25 Millionen Euro
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Ein Forschungsvorhaben des Departments für Werkstoffwissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als Reinhart-Kosselleck-Projekt bewilligt. Damit ist eine Förderung in Höhe von 1,25 Millionen Euro in den Jahren 2010 bis 2015 verbunden. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Peter Greil vom Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Glas und Keramik) erforschen ein neuartiges Konzept zu Aufbau und Herstellung hierarchischer zellularer Keramiken.
Diese sollen Anforderungen erfüllen, wie sie von bisherigen Materialien nicht geleistet werden können. Dadurch werden neue Anwendungsfelder in Schlüsselbereichen der Materialtechnologie eröffnet. Neue Funktionen sind nicht-spröde Hochleistungskeramiken mit der Fähigkeit zur Selbstheilung von Schädigungsrissen, piezoelektrische Keramiken mit einem auxetischem Verformungsverhalten, d. h. sie dehnen sich bei einer vertikalen Streckung horizontal aus, sowie Mikrowellen-Keramiken mit einem spezifischem Bandlückenverhalten über das sich optische und elektrische Eigenschaften des Materials beeinflussen lassen. Die wissenschaftlichen Fragestellungen innerhalb des Reinhart-Kosselleck-Projekts beziehen sich auf die Korrelation des mechanischen und physikalischen Verhaltens mit der periodischen Polyederanordnung, Grenzflächendesign und die Entwicklung einer Prozesskette für die Herstellung.
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