"Meerestier"-Roboter saugt Ölverschmutzungen auf

"... ich habe gesehen, welche Auswirkungen Ölverschmutzungen auf Meereslebewesen haben, insbesondere Schildkröten. Das hat mich nicht mehr losgelassen..."

13.03.2026
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Symbolbild

Ingenieure der RMIT University in Australien haben einen ferngesteuerten Miniboter gebaut, der Ölverschmutzungen mit einem innovativen, von Seeigeln inspirierten Filtersystem aufsaugt.

Peter Clarke, RMIT University, CC BY-SA

Der "Electronic Dolphin" des RMIT-Teams, ein Proof-of-Concept-Minibot, sammelt Kerosinöl von der Wasseroberfläche auf und bietet damit eine sicherere und gezieltere Möglichkeit, auf Ölverschmutzungen in sensiblen Umgebungen zu reagieren.

Ölverschmutzungen sind nach wie vor ein ernstes Problem auf der ganzen Welt. Sie können Ozeane und Küsten schwer beschädigen, Meerestiere und Vögel töten oder verletzen und Milliarden von Dollar kosten, um die Schäden zu beseitigen und zu reparieren.

Das Team hat einen Mini-Roboter mit der Bezeichnung "Elektronischer Delfin" entwickelt, um diese globale Herausforderung zu bewältigen, indem es Öl von der Wasseroberfläche aufnimmt und so eine sicherere und gezieltere Möglichkeit bietet, auf Ölverschmutzungen in sensiblen Umgebungen zu reagieren.

Das Gerät, das die Form eines Delfins hat und etwa so groß wie ein Turnschuh ist, verfügt über einen speziell entwickelten Filter, der Wasser abweist und gleichzeitig Öl aufnimmt, so dass der Roboter Ölteppiche abschöpfen und Öl mit hoher Effizienz auffangen kann.

Der leitende Forscher Dr. Ataur Rahman von der School of Engineering des RMIT sagte, der Minibot zeige, wie kleine, anpassungsfähige Plattformen die Aufräumarbeiten unterstützen könnten, ohne die Einsatzkräfte gefährlichen Bedingungen auszusetzen.

"Ölverschmutzungen können einen enormen ökologischen und wirtschaftlichen Schaden verursachen. Wir wollten ein System entwickeln, das schnell einsatzbereit ist, genau gesteuert werden kann und in Gebieten eingesetzt werden kann, die für Menschen zu riskant sind", sagte er.

"Langfristig wollen wir delfingroße Roboter entwickeln, die Öl absaugen, zur Basis zurückkehren, um ihre Tanks zu entleeren, sich aufladen und dann automatisch wieder einsatzbereit machen - und diesen Zyklus so lange wiederholen, bis die Arbeit erledigt ist.

Der experimentelle Mini-Roboter läuft mit seiner derzeitigen Batterie etwa 15 Minuten lang, aber die endgültige Version würde je nach Pumpengröße und Ölspeicherkapazität skaliert werden.

"Im Gegensatz zu bisherigen Ölreinigungsmaterialien, die oft scharfe, gefährliche Chemikalien verwenden und nur als feste Filter mit manueller Bedienung funktionieren, wird unsere neue Technologie mit einer umweltfreundlichen Beschichtung für den von uns entwickelten Filter hergestellt."

Der Minibot beherbergt den beschichteten Filter an seiner Vorderseite, wobei eine kleine Pumpe das Öl durch den Filter in eine Auffangkammer an Bord saugt. In kontrollierten Tests förderte er etwa 2 Milliliter Öl pro Minute mit einer Reinheit von mehr als 95 Prozent, wobei die Leistung erhalten blieb, ohne dass sich der Filter mit Wasser vollsaugte.

Der Filter ist mit einer speziellen Beschichtung versehen, die winzige, seeigelartige Stacheln bildet, die nur unter dem Elektronenmikroskop zu sehen sind. Diese kleinen Stacheln halten Lufteinschlüsse fest, die das Wasser abperlen lassen, während das Öl an der Oberfläche haften bleibt. Das bedeutet, dass das Material Öl aufnehmen kann, ohne Wasser aufzusaugen, und da es leicht ist und viele Male wiederverwendet werden kann, ist es für echte Aufräumarbeiten geeignet.

Die promovierte Forscherin Surya Kanta Ghadei, die einen Großteil der Materialentwicklung leitete, sagte, dass das Projekt sowohl von technischem Ehrgeiz als auch von persönlichen Erfahrungen angetrieben wurde.

"Als ich in Indien aufgewachsen bin, habe ich gesehen, welche Auswirkungen Ölverschmutzungen auf Meereslebewesen, insbesondere Schildkröten, haben können", sagte er.

"Das hat mich nicht mehr losgelassen. Als ich meinen Doktortitel begann, wollte ich etwas schaffen, das den Einsatzkräften helfen könnte, schneller zu handeln und die Tierwelt vor Gefahren zu bewahren.

Das Team untersucht nun, wie sich die Technologie skalieren lässt, indem die Filterfläche auf der Oberfläche des Roboters vergrößert wird, was eine Pumpe mit höherer Kapazität erfordern würde. Als nächster Entwicklungsschritt sind Feldtests und Bewertungen der langfristigen Haltbarkeit geplant.

Rahman sagte, dass die Forscher gerne mit Industrie- oder Innovationspartnern zusammenarbeiten würden, um das Design für spezifische Anwendungen zu verfeinern und Wege für einen breiteren Einsatz zu prüfen.

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