Neue Air-Products-Großanlage zur Wasserstoffproduktion aus Raffineriegasen senkt CO2-Emissionen
200.000 Tonnen weniger CO2 pro Jahr
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Air Products und ExxonMobil haben gemeinsam eine neue Großanlage zur Produktion von Wasserstoff in Amsterdam eröffnet. Die Anlage nutzt überschüssiges Gas der Raffinerie von ExxonMobil zur Produktion von Wasserstoff. Die Raffinerie benötigt Wasserstoff für die Rauchgasentschwefelung von Erdölprodukten und für die Herstellung petrochemischer Produkte.
Eröffnung der Wasserstoffanlage in Rotterdam (v.l.n.r.: Jeff Byrne (Air Products), Joop Atsma (Niederländischer Staatssekretär für Infrastruktur und Umwelt), Ahmed Aboutaleb (Bürgermeister von Rotterdam), Hans Smits (Präsident und CEO von Port of Rotterdam), Wim van Sluis (Deltalinqs), Joost van Roost (Präsident von ExxonMobil – Benelux).
Der Einsatz moderner Technologien erhöht die Effizienz der Wasserstoffproduktion gegenüber der bisherigen Produktionsanlage und steigert die Produktionskapazität um 50%. Zusätzlich generiert die Anlage Dampf, der ebenfalls in der Raffinerie eingesetzt wird. Insgesamt erhöht die Synergie der beiden Anlagen die Gesamtenergieeffizienz um mehr als 15%. Gleichzeitig sinken die CO2-Emissionen um 200.000 Tonnen jährlich, was etwa dem Ausstoß von ca. 90.000 Autos entspricht.
„Die Unterstützung der niederländischen Regierung und der lokalen Behörden haben einen wichtigen Beitrag geleistet, um dieses Vorzeigeprojekt in Sachen Energieeffizienz und CO2-Reduktion in so kurzer Zeit zu realisieren. Die Anlage kann zudem an unser bestehendes Pipeline-Netz in Rotterdam angeschlossen werden und verbessert so die Lieferung von Wasserstoff an Kunden in der Region,“ sagte Jeff Byrne, Global Vice-President und General Manager Tonnage Gases bei Air Products, anlässlich der feierlichen Eröffnung am 08. Februar.
Der niederländische Staatssekretär für Infrastruktur und Umwelt, Joop Atsma, lobte den Umweltaspekt der neuen Anlage: „Wir brauchen solchen Anlagen, wenn wir die ambitionierten Klimaziele mittel- und langfristig einhalten wollen. Die Einsparungen an CO2 und die hohe Energieeffizienz stehen für das Erreichen dieser Ziele.“
Der Bau der Anlage hatte im Juni 2010 begonnen. Insgesamt stecken ca. 1.000.000 Arbeitsstunden in dem Großprojekt und zeitweise arbeiteten bis zu 450 Personen auf der Baustelle.
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