10.09.2013 - Max-Planck-Institut für Polymerforschung

GDCh verleiht Klaus Müllen Adolf-von-Baeyer-Denkmünze

Auszeichnung für wissenschaftliche Durchbrüche in Polymerforschung und Materialwissenschaften

Professor Klaus Müllen, Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz, wurde mit der Adolf-von-Baeyer-Denkmünze von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) auf dem Wissenschaftsforum Chemie in Darmstadt ausgezeichnet. Die Gesellschaft würdigt damit Müllens herausragende wissenschaftliche Beiträge zur organischen Chemie, zur Polymerchemie und den Materialwissenschaften, so die Begründung.

Klaus Müllen gilt als meistzitierter Chemiker Deutschlands und hat mit seinen Arbeiten den wissenschaftlichen Fortschritt maßgeblich vorangetrieben. Mit etwa 1.500 veröffentlichten Artikeln in führenden Fachzeitschriften und zahlreichen Patenten gilt er als Initiator eines regen wissenschaftlichen Austauschs. Als Hochschullehrer und später als Direktor des MPI-P hat er mit seinen Grundlagenforschungen Impulse für praktische Entwicklungen gesetzt. Zu nennen sind etwa die Synthese und Charakterisierung polycyclischer Aromaten und funktionaler Fluoreszenzfarbstoffe oder verschiedene Wege der Graphengewinnung, mit denen Müllen eine Tür zur Nano-Elektronik der Zukunft geöffnet hat.

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