Bayer kann Umsatzeinbruch im Industriegeschäft abbremsen
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HAMBURG (dpa-AFX) - Der Leverkusener Bayer-Konzern hat in seinen Sparten Chemie und Polymere (Kunststoffe) im dritten Quartal geringere Umsatzrückgänge erlitten als im ersten Halbjahr. "Das Industriegeschäft hat sich im dritten Quartal relativ zum Vorjahr besser entwickelt als im ersten Halbjahr", sagte Bayer-Vorstandschef Werner Wenning der "Financial Times Deutschland" (FTD, Freitagausgabe)
Wenning blieb bei seiner Prognose, wonach der Konzerngewinn in diesem Jahr wegen der Erlöse aus dem groß angelegten Verkaufsprogramm höher ausfallen wird als im Vorjahr, als er 965 Millionen Euro betrug. Das operative Ergebnis vor Sonderposten wird das Vorjahresniveau (1,6 Milliarden Euro) aber verfehlen. "Den Rückgang aus dem ersten Halbjahr können wir nicht mehr ausgleichen."
Das Chemiegeschäft von Bayer leidet darunter, dass es viel für die schwächelnde Elektronikindustrie produziert - die Tochter H.C. Starck zum Beispiel Metalloxide für Kondensatoren. "Wenn ich den H.C.-Starck-Effekt herausrechne, stehen wir im Vergleich zu unseren Wettbewerbern nicht schlechter da", sagte Wenning. Außerdem seien die Rohstoffpreise "höher als in unserer Planung". Das Bayer-Industriegeschäft macht etwa die Hälfte des Konzernumsatzes aus. Es umfasst mit Chemie und Polymere zwei der vier Konzernsäulen; die anderen sind Pflanzenschutz und Gesundheit.
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