Fusion von Duftstoff-Herstellern Dragoco und Haarmann & Reimer kostet auch Arbeitsplätze
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HOLZMINDEN (dpa-AFX) - Im Zuge der Fusion der beiden Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Dragoco und Haarmann & Reimer sollen weltweit rund 950 der zusammen derzeit etwa 5.800 Arbeitsplätze abgebaut werden. Allein am Stammsitz seien rund 350 Stellen betroffen, teilte ein Sprecher am Dienstag mit. In Holzminden haben beide Unternehmen zusammen rund 2.300 Beschäftigte.
Der Integrationsprozess verlaufe nach Plan, sagte Sprecher Markus Pickel. Durch die Zusammenführung beider Traditionsfirmen solle ein Unternehmen entstehenden, das "in die Spitzenliga der Duft- und Geschmackstoffindustrie" aufrücke. Der neue Name der Firma werde voraussichtlich Anfang 2003 bekannt gegeben.
Die Haarmann & Reimer-Gruppe hatte 2001 mit weltweit 3.800 Mitarbeitern einen Umsatz von 872 Millionen Euro erzielt. Die Dragoco-Gruppe verbuchte im gleichen Zeitraum mit rund 2.000 Mitarbeitern insgesamt 372 Millionen Euro Umsatz. Nach der Fusion werde das neue Unternehmen einen Anteil von etwa acht Prozent am weltweit auf rund 15 Milliarden Euro geschätzten Marktvolumen der Duft- und Geschmackstoffbranche haben.
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