BASF baut im Pflanzenschutz bis 2006 20% der Forschungsstellen ab
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LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will die Stellen für Forschung und Entwicklung in der Sparte Pflanzenschutz bis 2006 um gut 20 Prozent auf 1.130 verringern. Unter anderem sollen in Ludwigshafen und Limburgerhof insgesamt rund 100 Arbeitsplätze wegfallen, teilte die BASF AG am Donnerstag in Ludwigshafen mit. Mit den Maßnahmen richte der Konzern seine globale Pflanzenschutzforschung und -entwicklung auf die Anforderungen der Zukunft aus.
Im kommenden Jahr will BASF ihr direktes Engagement im britischen Gosport und im südafrikanischen Nelspruit beenden. Die Forschungstätigkeit in Princeton und Greenville (USA) sowie im japanischen Ebina sei bereits im laufenden Jahr eingestellt worden.
KAPAZITÄTEN SOLLEN ANGEPASST WERDEN
Bei den verbleibenden Forschungs- und Versuchsstandorten wie Limburgerhof/Ludwigshafen sollen die Kapazitäten an die Neuausrichtung angepasst werden. Mit dem geplanten Kauf des Fipronil- Pakets von Bayer CropScience würden die globalen Forschungsstandorte in Limburgerhof/Ludwigshafen und Raleigh (USA) jedoch zusätzlich gestärkt, hieß es.
Die Forschung zu Herbiziden - also Unkrautvernichtungsmitteln - soll an den rückläufigen Markt und verringerte Marktchancen angepasst werden. Die in der Vergangenheit erfolgreiche Forschung bei Fungiziden - also Mitteln zum Schutz von Nutzpflanzen gegen Pilze - wird ebenso wie die Forschung zu Insektiziden ausgebaut.
Der Pflanzenschutzbereich der BASF mit Sitz in Mount Olive (New Jersey/USA) hatte 2001 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro erzielt.
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