Erforscher der «sanften Chemie« erhalten Zukunftspreis
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Berlin (dpa) - Forscherinnen des Instituts für Enzymtechnologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sind am Dienstagabend in Berlin mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet worden. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn überreichte für den erkrankten Bundespräsidenten Johannes Rau den mit 250 000 Euro dotierten Preis. Mit ihrem Projekt «Sanfte Chemie mit biologischen Katalysatoren» entwickelten die Forscherinnen ein Verfahren, um kostengünstig Enzyme als biologische Katalysatoren herzustellen.
Mit dem Verfahren der Biochemikerinnen Maria-Regina Kula und Martina Pohl werden hochwertige Chemikalien für die Herstellung von Medikamenten, Duftstoffen und Pflanzenschutzmitteln erzeugt. Katalysatoren bewirken, dass chemische Reaktionen schneller, umweltfreundlicher und mit geringerer Energie ablaufen können. Maria- Regina Kula (65) hatte das Enzym «Formiatdehydrogenese» (FDH) aus der Hefe «Candida boidinii» isoliert. Die 41-jährige Martina Pohl stabilisierte das Enzym durch gentechnische Methoden.
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