Bayer streicht übertarifliche Zahlungen für 2002
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Leverkusen (dpa) - Rund 28 000 Beschäftigte des Bayer- Konzerns an deutschen Standorten müssen 2002 auf außertarifliche Zulagen verzichten. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage könne das Unternehmen keinen Etat für eine variable Einkommenskomponente zur Verfügung stellen, erklärte Bayer am Freitag auf Anfrage.
Die Zahlungen sind in einer Gesamtbetriebsvereinbarung festgeschrieben. Sie kommen dann zur Auszahlung, wenn der so genannte Brutto-Cashflow (operativer Erfolg und Finanzkraft) die Mindestgrenze von 450 Millionen Euro überschreitet. 2002 wurden nur 334 Millionen Euro erwirtschaftet.
Als Vorauszahlung für 2002 wurden den Angaben zufolge bereits 30 Millionen Euro ausgezahlt. Die Summe müsse aber nicht zurückgezahlt werden. 2001 hatten die Beschäftigten 73 Millionen Euro an Zulagen erhalten. Wenn das laufende Geschäftsjahr besser werde, sollen auch wieder außertarifliche Zahlungen fließen, betonte eine Sprecherin.
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