Bayer droht Klage von Opfern des Apartheid-Regimes in Südafrika
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Hamburg - Auf den Chemie- und Pharmakonzern Bayer und seine US-Konkurrenten Eli Lilly und DuPont kommen laut einem Pressebericht möglicherweise Schadenersatzforderungen von Opfern der Apartheid-Regierung in Südafrika zu. Wie die "Financial Times Deutschland" in ihrer Montagausgabe berichtet, sollen die drei Unternehmen an das Anfang der 90er Jahre entmachtete südafrikanische Regime Entlaubungsmittel wie etwa Agent Orange geliefert haben. Die Nachforschungen gegen die Chemiekonzerne seien fast vollständig, zitiert das Blatt Anwaltskreise.
Einige der Konzerne würden möglicherweise schon in dieser Woche schriftlich mit den Vorwürfen konfrontiert. Bei Bayer war am Montagmorgen zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Prozess im Namen zehntausender Apartheids-Opfer werde unter anderem von US-Anwalt Ed Fagan angestrengt, der auch die Sammelklagen ehemaliger NS-Zwangsarbeiter vertreten hatte.
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