Akzo Nobel transferiert Antithrombotikum Arixtra® an Sanofi-Synthélabo

08.01.2004

Organon, Akzo Nobels Geschäftsbereich für Humangesundheit und Sanofi-Synthélabo haben angekündigt, dass sie im Prinzip übereinstimmen, die Modalitäten ihrer Zusammenabeit beim Antithrombotikum Arixtra® und einigen anderen Oligosacchariden, wie z.B. Idraparinux (SanOrg 34006) zu ändern. Entsprechend dieser Abmachung wird Organon seine verbleibenden Rechte und die Verpflichtungen zur Entwicklung des Antithrombotikum-Portfolios gegen eine Umsatzbeteiligung an Sanofi-Synthélabo abtreten. Beide Unternehmen haben beschlossen, dass durch ein einziges Management die Chancen für den wirtschaftlichen Erfolg von Arixstra im vielschichtigen US-amerikanischen Markt steigen werden. Als Teil der Abmachung wird Organon von Sanofi-Synthélabo Zahlungen für gemeinsam entwickelte Antithrombotika erhalten, dem steigenden Umsatz entsprechend.

Arixtra, die jüngste Generation der Antithrombosemittel, zeigt bei Patienten, die sich Eingriffen wegen Hüftfrakturen sowie Hüft- und Knieersatzoperationen unterziehen müssen, die höchste Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung von akuten tiefen venösen Thrombosen, die zu Lungenembolien führen können. Idraparinux wurde für verschiedene Indikationen entwickelt, z.B. für die Behandlung chronischer Thrombosen.

Akzo Nobel erwartet, dass diese Vereinbarung in den kommenden Jahren zum Ergebnis beitragen wird. Die neue Vereinbarung folgt Akzo Nobels strategischer Überprüfung seines pharmazeutischen Geschäftes zu Beginn diesen Jahres. "Wir können dadurch die Wirtschaftlichkeit sichern und uns dabei auf das Wachstum der therapeutischen Bereiche konzentrieren, in denen Organon führend ist. Dieser Schritt entspricht unserer Zielsetzung, unsere pharmazeutische Geschäftgruppe durch einen konzentrierteren und flexibleren Ansatz zu stärken," sagte Toon Wilderbeek, Mitglied des Akzo Nobel-Vorstandes.

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