WACKER feiert 150-jähriges Bestehen seines Salzbergwerkes in Stetten

13.09.2004

WACKER feierte das 150-jährige Bestehen seines Salzbergwerkes im württembergischen Stetten bei Haigerloch. Im Rahmen eines Festaktes mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung erinnert der Münchner Chemiekonzern an die Anfänge des "Hohenzollerisch-Württembergischen Steinsalz-Bergwerkes". Die 1854 in Angriff genommene Abteufung des Schachtes markiert den Beginn der bergmännischen Arbeiten in Stetten. WACKER hatte das Salzbergwerk bereits seit 1924 gepachtet und bewirtschaftet und es dann 1960 erworben.

Konzernchef Dr. Peter-Alexander Wacker stellte in seiner Rede die Bedeutung von Innovationskraft gepaart mit Beständigkeit heraus: "Vorausschauende Planung und flexible Marktstrategien haben den Erfolg des Bergwerkes über die Jahre gesichert, auch in Zeiten des Umbruchs." Dank kontinuierlicher Investitionen, etwa in moderne Großförderungstechnologie oder eine neue Magnetaufbereitungsanlage für Industriesalz, sei das Salzbergwerk Stetten auch heute bestens auf die Zukunft vorbereitet, so Wacker weiter.

In Stetten werden gegenwärtig mit etwa 60 Mitarbeitern rund 500.000 Tonnen Salz pro Jahr gefördert. Ein erheblicher Teil des in Stetten produzierten Industriesalzes wird an das WACKER-Werk im bayerischen Burghausen geliefert, wo es zur Herstellung von Siliconen, Reinstsilicium, organischen Zwischenprodukten und hochdisperser Kieselsäure benötigt wird. Weitere Produkte sind Auftau- oder Streusalz für den Straßenwinterdienst, Gewerbesalz, zum Beispiel zur Wasserenthärtung oder zum Glasieren von Tonwaren, Lecksteine als Tierfuttermittel sowie Sole.

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