Bayer verkauft H. C. Starck für 1,2 Milliarden Euro an Advent International und Carlyle Group
Käufer wollen Geschäft von H. C. Starck ausbauen
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Der Bayer-Konzern will seine Tochtergesellschaft H. C. Starck für rund 1,2 Milliarden Euro an ein Konsortium aus den beiden Finanzinvestoren Advent International und Carlyle Group verkaufen. Der Erlös soll wie geplant zur Finanzierung der Schering-Akquisition beitragen.
Das Transaktionsvolumen setzt sich aus einer Barkomponente von mehr als 700 Millionen Euro sowie der Übernahme von Finanzverbindlichkeiten und Personalverpflichtungen in Höhe von rund 450 Millionen Euro zusammen. Die Nettoverschuldung von Bayer reduziert sich damit um ca. eine Milliarde Euro. Der Buchgewinn beträgt rund 150 Millionen Euro. Der Verkauf soll - vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden - Anfang 2007 abgeschlossen werden. Advent und Carlyle kündigten an, das Geschäft von H. C. Starck weiterentwickeln zu wollen. Das Unternehmen solle innerhalb von drei bis fünf Jahren börsenfähig werden.