BMBF fördert Chemiefabrik im Aktenkofferformat
Wichtige Standards für mittelständische Hersteller gesetzt
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Kleiner geht's besser: Die Mikroverfahrenstechnik wird für die Chemische und Pharmazeutische Industrie und auch für die Biotechnologie immer wichtiger. Damit gerade die mittelständischen Unternehmen die Chancen der Mikroverfahrenstechnik besser nutzen können, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Entwicklung von Standards mit 2,3 Millionen Euro. Die Projektpartner - sechs Forschungsinstitute und 30 beteiligte Unternehmen - stellten das Vorhaben am heutigen Donnerstag (28.2.) in Frankfurt im Haus der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) vor.
Im Rahmen des im Oktober 2001 gestarteten Projektes werden erstmals herstellerübergreifend standardisierte Schnittstellen für Komponenten der Mikroverfahrenstechnik entwickelt. Dafür werden bereits verfügbare Module untersucht, neue entwickelt und in einen Baukasten aufgenommen. Mit einer chemischen Reaktion in einer Beispielanlage werden die Bestandteile anschließend praktisch getestet. Das von der DECHEMA koordinierte Projekt soll im September 2004 abgeschlossen sein.
Mit mikroverfahrenstechnischen Bausteinen wie beispielsweise Reaktoren, Mischer, Wärmeübertrager, Verweiler oder Separatoren können neue Verfahren in der Industrie erheblich schneller entwickelt werden.