Kai Weltin, Produktmanager Durchfluss, Endress+Hauser Weil am Rhein

Berechnung von Nass- und Sattdampf in Hilfskreisläufen

Durchflussmessgeräte sichern zuverlässige Verbrauchswerte in industriellen Hilfskreisläufen

In industriellen Hilfskreisläufen sichern immer häufiger Durchflussmessgeräte zuverlässige Verbrauchswerte. Wer seine Verbräuche kennt, kann an der Kostenschraube drehen und seine Anlageneffizienz erhöhen.

Insbesondere die Druckluft- und Dampfnetze sind kostenintensiv und bieten durchweg ein großes Einsparpotential im Bereich von 20 bis 30 Prozent. Mit modernen Wirbeldurchflusszählern und thermischen Massemessgeräten gibt es zwei neue Möglichkeiten die Transparenz bei Verbrauch und Kosten zu erhöhen.

Mehr Sicherheit und Effizienz im Dampfsystem

Dampf wird in vielen industriellen Bereichen für die Warenproduktion und den Anlagenbetrieb benötigt. Entweder erzeugt der Verbraucher den Dampf selbst oder er kauft diesen von einem externen Dienstleister ein. In beiden Fällen sind die Kosten mit 30 bis 40 Euro pro Tonne Dampf sehr hoch! Als Folge wurde in den letzten Jahren vermehrt in den Ausbau der Messtechnik investiert. Zu den typischen Hauptmessungen im Kesselhaus kommen häufiger Unterverteilungsmessungen bis zu den einzelnen Maschinen zum Einsatz.

Die Erfahrung zeigt aber, dass es immer wieder zu größeren Abweichungen zwischen einzelnen Messungen eines Dampfsystems kommt. So kann die Summe aller Einzelmessungen im Vergleich zur Hauptmessung am Dampfkessel trotz modernster Messtechnik eine Abweichung von 15 bis 20 Prozent betragen. Diskussionen über Verbrauchsmengen und Kostenabrechnungen bleiben dann nicht aus.

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