Cicely Rathmell, M.Sc.

SERS für markierungsfreie Biosensorik und Diagnostik

Neue Life Science-Anwendung der Raman-Spektroskopie bzw. SERS

Die oberflächenverstärkte Raman-Spektroskopie (SERS) hat bereits das Anwendungsspektrum der Raman-Spektroskopie um die Spurenanalyse von Materialien wie Sprengstoffrückstände, Tatort-Beweismittel, chemischen Kampfstoffe und Pestizide erweitert. Als markierungsfreie Technik ist SERS aber auch gut geeignet für die Biosensorik, von der Blutzuckerbestimmung bis zur Diagnose von Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Parkinson. Eine neue Variante von SERS ist von einer Arbeitsgruppe an der Jackson State University in Mississippi (USA) entwickelt worden. Dabei wird eine Hybridsonde aus Graphenoxid verwendet, die an ein „popcornförmiges“ Nanopartikel aus Gold gebunden ist. So ist ein äußerst sensitiver Nachweis von HIV- und MRSA-DNA möglich.

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