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Distickstofftrioxid



Allgemeines
Name Distickstofftrioxid
Summenformel N2O3
CAS-Nummer 10544-73-7
Kurzbeschreibung blassblaue Flüssigkeit
Eigenschaften
Molmasse 76,01 g/mol
Aggregatzustand flüssig
Dichte 1,4 kg/L (2 °C)
Schmelzpunkt 171K (-102 °C)
Siedepunkt 276K (3 °C)
Dampfdruck  ? Pa (x °C)
Löslichkeit  ?
Thermodynamik
ΔfH0gas 91.200 kJ/mol
S0gas, 1 bar 314.626 J/mol·K
Sicherheitshinweise
R- und S-Sätze
MAK  ? ppm
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Distickstofftrioxid ist eine blassblaue Flüssigkeit mit der Formel N2O3 aus der Gruppe der Stickoxide.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Distickstofftrioxid ist bei Normdruck überhalb von 3 °C instabil, da es beim Sieden dissoziert. Unterhalb von -102 °C liegt es in festem Aggregatzustand vor.

Herstellung

Distickstofftrioxid wird durch Kontakt gleicher Mengen Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) erzeugt, wobei die Mischung unter -21 °C abgekühlt wird. Die beiden Gase reagieren miteinander und verbinden sich zu der blassblauen Flüssigkeit Distickstofftrioxid mit der Formel N2O3. Distickstofftrioxid ist nur in festem sowie flüssigem Aggregatzustand stabil; bei Erwärmung über 3 °C zerfällt es wieder in die beiden Substanzen NO und NO2 .

Verwendung

Distickstofftrioxid ist das Anhydrid der Salpetrigen Säure HNO2. Diese entsteht auch, wenn Distickstofftrioxid in Wasser (H2O) eingebracht wird. Sie zerfällt jedoch bei nicht zeitnaher Weiterverarbeitung zu Stickstoffmonoxid NO sowie Salpetersäure HNO3. Nitrite, die Salze der Salpetrigen Säure, werden manchmal durch Zugabe von Distickstofftrioxid zu den jeweiligen Basen hergestellt.

Sicherheitshinweise

Beim Verschlucken/Einatmen durch Zerlegung in toxische Gase giftig. Brennt auf der Haut und färbt sie durch Zersetzung in NO2 gelblich. Bei Kontakt mit dem Auge sind schwere Schädigungen die Folge.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Distickstofftrioxid aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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