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Intensive Größe



Eine intensive Größe ist eine Zustandsgröße, die sich bei unterschiedlicher Größe des betrachteten Systems nicht ändert. Man unterscheidet hierbei systemeigene intensive Größen, wie beispielsweise Temperatur und Druck, und stoffeigene intensive Größen, wie alle molaren und spezifischen Größen reiner Stoffe.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Das Gegenstück zu den intensiven Größen sind die extensiven Größen, wie beispielsweise Teilchenzahl, Volumen und Entropie, welche sich mit der Größe des Systems ändern (Skalierung). Das System wird also, und hier schließt sich der Kreis, volumen- und massenmäßig (+andere Größen) vergrößert oder verkleinert.

Die Abhängigkeit einer Größe vom betrachteten System kann beispielsweise anhand zweier identischer Systeme, die durch eine Zwischenwand getrennt sind, leicht nachvollzogen werden. Hebt man diese Trennung auf, so wird der Unterschied zwischen intensiven und extensiven Größen deutlich. Alle Größen, die nun den gleichen Wert wie vor der Entfernung der Zwischenwand besitzen, sind intensive Größen. Alle Größen, die einen anderen Wert besitzen, sind hingegen extensive Größen.
Es ist hierbei auch möglich, extensive Größen in intensive Größen umzuwandeln, indem man diese auf eine bestimmte Masse (spezifische Größe) oder eine bestimmte Stoffmenge (molare Größe) bezieht. So ist zwar das Volumen eine extensive Größe, das molare Volumen stellt im Gegensatz hierzu jedoch eine intensive Größe dar.

Die Änderung einer intensiven Größe hat die Änderung des thermodynamischen Gleichgewichtes zur Folge.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Intensive_Größe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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