Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Zwei TU Wien-Spin-offs unter den Top-Jungunternehmen Österreichs

03.12.2019

Cubicure GmbH

3D-Drucker spielen in der Industrie eine wachsende Rolle.

Das Wirtschaftsmagazin „Gewinn“ prämierte die besten 100 Jungunternehmen Österreichs. Unter den Top 10 sind Cubicure und Upnano, zwei Spin-offs der TU Wien.

Noch vor einigen Jahren waren 3D-Drucker etwas Exotisches, Kurioses. Heute sind sie wichtige Werkzeuge, die in vielen Bereichen der Industrie täglich genutzt werden. So ist es auch nicht überraschend, dass sich in der Rangliste der „Top 100 Jungunternehmer“ gleich zwei 3D-Druck-Start-ups auf den vordersten Plätzen befinden. Erfreulich für die TU Wien: Beide haben ihre Wurzeln am Institut für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie der TU Wien. Die Firma „Cubicure“ ging aus der Forschungsarbeit von Prof. Jürgen Stampfl hervor, „Upnano“ entstammt dem Team von Prof. Aleksandr Ovsianikov. Die Liste der „Top 100 Jungunternehmer“ wurde von einer hochkarätigen Jury aus Industrie, Wissenschaft und Politik für das Wirtschaftsmagazin „Gewinn“ zusammengestellt.

Cubicure: Bessere Qualität durch „Hot Lithography“

Alle bisher verfügbaren 3D-Druck-Technologien haben gewisse Nachteile. Manche Druckverfahren führen zu unsauberen, rauen Oberflächen, bei anderen lassen die Materialeigenschaften der Produkte zu wünschen übrig. Das Start-up-Unternehmen Cubicure hat sich darauf spezialisiert, optimierte Harze herzustellen, mit denen sich diese Probleme lösen lassen. Die von Cubicure entwickelte „Hot Lithography“ verbindet die Vorteile bisher verwendeter Verfahren miteinander. Damit errang das Unternehmen Platz 2 auf der Top 100-Liste.

Upnano: Kleiner, präziser, schneller

Ganz neue Maßstäbe in der 3D-Druck-Technologie setzt das TU Wien Spin-off Upnano: Es ermöglicht die extrem schnelle Herstellung von winzigen Mikrostrukturen. Sogar lebende Zellen lassen sich dadurch in 3D-gedruckte Mini-Objekte einbauen. Dafür gab es Platz 6 auf der Top 100-Liste.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • 3D-Druck
  • 3D-Drucktechnik
  • Zellen
Mehr über TU Wien
  • News

    Wein, Blut und Motoröl – ein Sensor für viele Flüssigkeiten

    Der Fehrer-Preis der TU Wien geht an den Elektrotechniker Georg Pfusterschmied. Er entwickelte einen Sensor, mit dem man die Dichte und die Viskosität von Flüssigkeiten messen kann. Einen Löffel aus einem Glas Wasser herauszuziehen, ist kein Problem. Befindet sich der Löffel in einem Honig ... mehr

    Eine Fernsteuerung für alles Kleine

    Atome, Moleküle oder sogar lebende Zellen lassen sich mit Lichtstrahlen manipulieren. An der TU Wien entwickelte man eine Methode, die solche „optischen Pinzetten“ revolutionieren soll. Sie erinnern ein bisschen an den „Traktorstrahl“ aus Star Trek: Spezielle Lichtstrahlen werden heute dafü ... mehr

    Weltrekord-Material macht aus Wärme Elektrizität

    Ein neuartiges Material erzeugt aus Temperaturunterschieden sehr effizient elektrischen Strom. Damit können sich Sensoren und kleine Prozessoren kabellos selbst mit Energie versorgen. Thermoelektrische Materialien können Wärme direkt in elektrische Energie umwandeln. Das liegt am sogenannte ... mehr

  • Videos

    Epoxy Resin

    A flash of ultraviolet light sets off a chain reaction which hardens the whole object. mehr

    Noreia

    Zeitraffervideo, das die Installation der Beschichtungsmaschine Noreia an der TU Wien zeigt. mehr

    Shaping Drops: Control over Stiction and Wetting

    Some surfaces are wetted by water, others are water-repellent. TU Wien (Vienna), KU Leuven and the University of Zürich have discovered a robust surface whose adhesive and wetting properties can be switched using electricity. This remarkable result is featured on the cover of Nature magazin ... mehr

  • q&more Artikel

    Das Herz in der Petrischale

    Regenerative Medizin stellt eine der großen Zukunftshoffnungen und Entwicklungsperspektiven in der medizinischen Forschung des 21. Jahrhunderts dar. Revolu­tionäre Resultate konnten bereits durch gentechnische Eingriffe erzielt werden, ­wobei allerdings ethische und regulatorische Aspekte e ... mehr

  • Autoren

    Dr. Kurt Brunner

    Kurt Brunner, geb. 1973, studierte Technische Chemie an der TU Wien, wo er 2003 am Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften promovierte. Während seiner Dissertation arbeitete er im Bereich der Molekularbiologie der Pilze mit Forschungsaufenthalten an de ... mehr

    Prof. Dr. Marko D. Mihovilovic

    Marko D. Mihovilovic, Jg. 1970, studierte von 1988–1993 technische Chemie an der TU Wien und promovierte dort 1996 im Bereich Organische Synthesechemie. Anschließend war er für Postdoc-Aufenthalte als Erwin-Schrödinger-Stipendiat an der University of New Brunswick, Kanada sowie an der Unive ... mehr

Mehr über Cubicure
  • News

    Evonik und Wiener Start-up Cubicure kooperieren im Bereich des 3D-Drucks

    Evonik und Cubicure, ein Spin-Off der Technischen Universität Wien, sind eine Kooperation zur Entwicklung von neuartigen, lichthärtenden Harzsystemen eingegangen. Die Partnerschaft mit dem Start-up liegt auf Seiten des Spezialchemiekonzerns in den Händen der Creavis, der strategischen Innov ... mehr

    Hochleistungs-Kunststoff aus dem 3D-Drucker

    Die TU Wien und das Wiener Unternehmen Cubicure, ein Spin-Off der TU Wien, entwickelten eine 3D-Druck-Technik, die ausgezeichnete Materialeigenschaften mit hoher Präzision und Oberflächenqualität verbindet. Der 3D-Druck soll eine der großen Zukunftstechnologien werden – doch alle bisher ver ... mehr

  • Firmen

    Cubicure GmbH

    Die Cubicure GmbH wurde im März 2015 als Spin-Off der Technischen Universität Wien von Prof. Dr. Jürgen Stampfl (Inst. für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie) und Dr. Robert Gmeiner gegründet. Die Firma ist in der additiven Fertigung von Hochleistungspolymeren tätig. Dabei greif ... mehr

Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.