Universität Göttingen: Neue Methoden für die Lehramtsausbildung im Fach Chemie
Fonds der chemischen Industrie fördert Projekt zur Verbesserung des Laborunterrichts
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Wie nehmen Schülerinnen und Schüler Experimente im Chemieunterricht wahr? Und welche Kompetenzen benötigen Lehrkräfte, um Experimente im Unterricht sinnvoll einsetzen zu können? Diese und ähnliche Fragen erforscht der Chemiedidaktiker Juniorprofessor Dr. Thomas Waitz vom Institut für Anorganische Chemie der Universität Göttingen. Ein von ihm initiiertes Projekt für neue Methoden im Lehramtsstudium wird nun vom Fonds der chemischen Industrie (FCI) gefördert. Dabei verbindet das Projekt etablierte Ansätze mit interaktiven Lernformaten zu einem ganzheitlichen Ausbildungsansatz. Der FCI finanziert die notwendige professionelle Videoausstattung sowie in Schulen vorhandene grundlegende Experimentierausstattung.
„Ziel unseres Projekts ist die mediendidaktische Aufarbeitung von Schulversuchen in Form von Lernvideos, Animationen und Bildern sowie deren Implementierung in Lernmanagementsysteme, die an der Universität Göttingen genutzt werden“, erläutert Prof. Waitz. Besonders förderungswürdig ist dabei aus Sicht des FCI die Kombination von klassischer Präsenzlehre mit E-Learning-Elementen.
„Im Gegensatz zu reinen Effektpräsentationen, wie sie häufig auf Internetplattformen zu finden sind, geht es bei dem Projekt darum, den Lehramtsstudierenden beizubringen, wie sie Experimente im Chemieunterricht kompetent einsetzen und durchführen“, beschreibt Prof. Waitz. „Die so erworbenen Kompetenzen können die Studierenden dann bei der Organisation eines Schul-Experimentiertages im Herbst 2011 an der Fakultät für Chemie gezielt ausbauen und vertiefen.“
Das Lehramtsstudium ist an der Göttinger Fakultät für Chemie im Zwei-Fächer-Bachelor sowie im aufbauenden Master of Education möglich.
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