Der Nano-Effekt
NanoCare: Förderinitiative zu den Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch und Umwelt gestartet
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Wie Nanomaterialien funktionieren, ist mit dem menschlichen Auge nicht zu erkennen. Dass die Veränderung von Materialien im Bereich weniger Nanometer aber große Effekte haben können, lässt sich beim Einsatz in der Medizin, dem Umwelt- und Energiebereich oder der Automobilindustrie beobachten. Hier werden neue Nanomaterialien bereits genutzt, um dadurch herkömmliche Materialien zu ersetzen und Produkteigenschaften zu verbessern. Um den Einsatz von Nanomaterialien und deren Wechselwirkung mit der Umgebung zu erforschen, startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft - WING" die Förderinitiative "NanoCare".
Ziel der Initiative ist es, die Aus- und Wechselwirkungen von synthetischen Nanomaterialien auf den Menschen und auf die Umwelt weiter zu erforschen. Zudem sollen neue Mess- und Testmethoden entwickelt werden, um den Umgang mit Nanomaterialien sicher zu gestalten. "Wir wollen die Potenziale der Nanotechnologie optimal und gleichzeitig sicher nutzen. Die künftigen Fortschritte der Nanotechnologie entscheiden mit über die weitere Entwicklung zukunftsträchtiger Branchen", sagte Forschungsministerin Annette Schavan. "Mit dem Aktionsplan Nanotechnologie 2015 haben wir den Rahmen geschaffen, um dieses Zukunftsfeld zu erforschen. Dies schließt auch die Sorgen der Bevölkerung um Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch und Umwelt ein."
Forschungsverbünde aus Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Deutschland können sich zu folgenden Themenschwerpunkten um eine Förderung bewerben:
- 1. Auswirkungen von synthetischen Nanomaterialien auf den Menschen
- 2. Auswirkungen von synthetischen Nanomaterialien auf die Umwelt (Luft, Wasser und Boden)
- 3. Teststrategien und Messmethoden
- 4. Optimiertes Design von synthetischen Nanomate
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