"Nachrichten aus der Chemie"

15.08.2013 - Deutschland

Über vier Jahrzehnte lang hat der japanische Chemiker Tetsuo Nozoe weltweit von Fachkollegen Unterschriften und Kommentare gesammelt. Wie Nozoe auf die Idee kam, und wie nun jeder helfen kann, die Urheber manch unleserlicher Einträge zu identifizieren, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“.

Kommentare, Gedichte, Zeichnungen – fast 4000 Einträge auf 1179 Seiten sammelte Tetsuo Nozoe bis zu seinem Tod im Jahr 1996 in seinen Reisetagebüchern. Angefangen hatte der Chemiker auf seiner ersten Reise ins westliche Ausland: Als er im Juli 1953 den Alkaloidchemiker Clemens Schöpf in Darmstadt besuchte, bat er ihn, zum Abschied in sein Notizbuch zu schreiben. Von da an hatte Nozoe immer sein Notizbuch zur Hand, wenn er andere Forscher auf Tagungen oder auch privat traf.

Die Wissenschaftsjournalistin und promovierte Chemikerin Brigitte Osterath berichtet in den „Nachrichten aus der Chemie“, mit welchen Karikaturen und Kommentaren sich bekannte und renommierte Chemiker in die Notizbücher eingetragen haben. In dem Beitrag steht auch, wie jeder helfen kann, die noch unbekannten Einträge ihren Urhebern zuzuordnen.

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