Evonik globalisiert Forschung & Entwicklung für die Kosmetikindustrie

Innovationszentren in Südafrika und Singapur eröffnet

03.08.2015 - Deutschland

Evonik treibt die Internationalisierung seiner Forschung & Entwicklung (F&E) für die Kosmetikbranche voran.

Evonik treibt die Internationalisierung seiner Forschung & Entwicklung (F&E) für die Kosmetikbranche voran. So hat das Unternehmen kürzlich in Midrand (Südafrika) und Singapur Innovationszentren eröffnet.

„Evonik ist einer der weltweit führenden Hersteller von Inhalts- und Wirkstoffen für die Kosmetikindustrie. Die deutlich erweiterte globale Aufstellung des Innovationsmanagements stärkt unsere Position als strategischer Partner unserer Kunden nahe an ihren lokalen Märkten und unterstützt damit profitables Wachstum“, sagt Hans-Josef Ritzert, Mitglied der Geschäftsführung der Evonik Nutrition & Care GmbH.

So hat das Unternehmen kürzlich in Midrand (Südafrika) und Singapur Innovationszentren eröffnet, die Produktlösungen im Bereich Körperpflege für Kunden in der Region Sub-Sahara Afrika bzw. in Südostasien, Australien und Neuseeland entwickeln. Die neuen Einrichtungen ergänzen das weltweite Labornetzwerk des Kosmetikgeschäfts von Evonik, zu dem auch Standorte in Essen, Guarulhos (Brasilien), Hopewell (USA) und Schanghai (China) gehören. Das seit 2012 bestehende anwendungstechnische Labor in Guarulhos/Brasilien hat Evonik gerade um ein Haarlabor erweitert, um seine Kunden in Mittel- und Südamerika bei der Entwicklung innovativer Haarpflegeprodukte zu unterstützen. In Forschung & Entwicklung für die Kosmetikbranche sind weltweit weit mehr als hundert Mitarbeiter tätig. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen neue Großanlagen zur Produktion von Inhaltsstoffen für die Kosmetikindustrie in China und Brasilien in Betrieb genommen.

Maßgeschneiderte Produkte für die Kunden

„Bei Körper- und Haarpflege unterscheiden sich die Anforderungen der Konsumenten an Pflegeprodukte weltweit stark voneinander. Darauf reagieren wir mit maßgeschneiderten innovativen Lösungen, die wir mit Nachdruck und wissenschaftlicher Exzellenz direkt vor Ort entwickeln“, sagt Tammo Boinowitz, Leiter des Personal Care-Geschäfts von Evonik. So waschen sich beispielsweise Frauen in Brasilien häufig zweimal am Tag die Haare und benötigen deshalb mehr Pflege. Besonders beliebt sind regenerierende Pflegespülungen, die nach dem Auftragen nicht ausgewaschen werden. In Europa bevorzugen Verbraucher hingegen Produkte mit leichter Konsistenz, die wieder ausgespült werden.

Kosmetikprodukte: Attraktiver Wachstumsmarkt

Der weltweite Markt für Kosmetikprodukte wächst mit etwa fünf Prozent im Jahr stärker als das globale Bruttoinlandsprodukt. Allein in Brasilien ist die Nachfrage in den vergangenen Jahren stetig um rund 10 Prozent gewachsen. Haupttreiber in den Schwellenländern ist die Zunahme einer kaufkräftigen Mittelschicht. Gleichzeitig greifen Konsumenten weltweit immer öfter nach hochwertigen Produkten, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. So hat Evonik zum Beispiel für den südamerikanischen Markt eine Formulierung für eine Bodylotion entwickelt, die beim Auftragen Feuchtigkeit freigibt – und so
gleichzeitig pflegt und erfrischt.

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