Arboris beteiligt sich an GHT und treibt Skalierung von Abfall-zu-Wasserstoff-Technologie voran

2027 soll ein Großprojekt über 2.000 Tonnen Wasserstoff jährlich erzeugen

14.07.2026
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Symbolbild

Die Arboris GmbH & Co. KG, das Family Office der Familie Tschira, beteiligt sich als langfristiger Investor an der Green Hydrogen Technology GmbH (GHT). Ziel der Partnerschaft ist es, die industrielle Skalierung der GHT-Technologie voranzutreiben, die dezentral nicht recycelbare Abfälle in klimaneutralen Wasserstoff und nutzbares CO₂ umwandelt.

GHT verfolgt einen neuartigen Ansatz für die Verbindung von Kreislaufwirtschaft und Energiewende. Statt nicht recycelbare Abfälle zu verbrennen oder zu deponieren, werden diese als lokale Ressource genutzt und vor Ort in Wasserstoff umgewandelt. Die Anlagen entstehen direkt dort, wo Abfälle anfallen. Dadurch entstehen dezentrale und unabhängige Energieknotenpunkte, die regionale Wertschöpfung stärken und neue Perspektiven für die Wasserstoffwirtschaft eröffnen.

Mit dem Einstieg von Arboris stellt sich GHT für die nächste Wachstumsphase auf, um die industrielle Skalierung seiner Technologie zu beschleunigen und die kommenden Projekte im Entsorgungsmarkt umzusetzen. Gleichzeitig erweitert GHT seinen Investorenkreis um einen weiteren relevanten und komplementären Partner. Bereits heute vereint das Unternehmen mit Gründer und Unternehmer Harald Mayer, der RheinEnergie AG, der hylane GmbH sowie ETG Entsorgung und Transport GmbH starke Partner aus Energie-, Mobilitäts- und Entsorgungswirtschaft.

„Im Verlauf unserer Gespräche haben wir Arboris als wertorientierten Investor mit langfristiger Perspektive kennengelernt", sagt Robert Nave, CEO der GHT. „Besonders begeistert hat uns die Kombination aus unternehmerischem Werteverständnis, dem Anspruch, Nachhaltigkeit für kommende Generationen zu ermöglichen, und der Überzeugung, technologische Stärke aus Deutschland heraus zu fördern."

GHT adressiert gleichzeitig drei zentrale Herausforderungen unserer Zeit: die zunehmende Kunststoff- und Abfallbelastung, den Bedarf an klimaneutralen Energieträgern sowie die Notwendigkeit resilienter und regionaler Energiesysteme. Die Nachfrage aus der Entsorgungswirtschaft zeigt, dass dieser Ansatz auf ein erhebliches Marktinteresse trifft.

Die Beteiligung erfolgt in einer Phase zunehmender Marktdynamik. Anfang des Jahres konnte die Inbetriebnahme der ersten kommerziellen GHT-Anlage erfolgreich abgeschlossen werden. Im kommenden Jahr plant ein familiengeführtes Entsorgungsunternehmen aus Süddeutschland gemeinsam mit der GHT, eines der
bedeutendsten dezentralen Wasserstoffvorhaben im deutschen Mittelstand zu realisieren. Das Vorhaben soll jährlich über 20.000 Tonnen nicht recycelbare Abfälle verwerten und daraus über 2.000 Tonnen Wasserstoff erzeugen. Weitere Projekte befinden sich in Planung.

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