Futury integriert Green- und DeepTech-Accelerator ryon

Bündelung regionaler Stärken zu einer gemeinsamen Deep- & GreenTech-Innovationskraft für Deutschland

17.07.2026
Futury

v. l. n. r.: Charlie Müller (Futury), Prof. Jörg von Hagen (ryon), Melissa Ott (Futury)

Mit der Integration des Green- und DeepTech-Accelerators ryon in Futury entwickelt sich die Rhein-Main-Region zu einem effizienten Zentrum für technologieorientierte Gründungen. Diese Bündelung bestehender Stärken und Akteure baut auf der bisherigen Entwicklung des Ökosystems auf und setzt zugleich ein wichtiges Signal: Dies gilt als wichtiger Schritt, um die regionale Innovationskraft sichtbar zu erhöhen – und einen Beitrag aus der Rhein-Main-Region zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu leisten.

Ein gemeinsamer Weg für ein starkes Ökosystem

Seit 2022 hat ryon das GreenTech-Cluster der Region entwickelt und am Standort Gernsheim – im Umfeld des Industrieparks FLUXUM Gernsheim – wichtige Infrastruktur für DeepTech- und GreenTech-Gründungen aufgebaut. Mit der Ernennung von Futury zur bundesweiten Startup Factory arbeiten seit Mitte 2025 die Frankfurt School of Finance & Management, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Technische Universität Darmstadt und die Goethe-Universität Frankfurt gemeinsam mit Futury daran, das Gründungsgeschehen strukturiert und systematisch zu optimieren und national sichtbar zu machen. Im Rahmen dieser Aufgabe hat Futury fünf strategische Cluster definiert – ausgerichtet an den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Stärken der Region. Deep & GreenTech ist eines dieser fünf Cluster und bildet den strukturellen Rahmen, in dem die von ryon aufgebauten Aktivitäten künftig integriert und gezielt weiterentwickelt werden.

Die Integration von ryon ist Ausdruck eines gemeinsamen wirtschaftlichen Ziels: Die Stärken einzelner Player im Ökosystem werden in einer gemeinsamen, handlungsfähigen Struktur vereint – um Innovationspfade zu verkürzen, Exzellenz zu bündeln und Startups schneller zu skalieren.

Charlie Müller, Founder & Managing Director von Futury:„Mit der Integration von ryon bündeln wir die Schlagkraft der wichtigsten regionalen Initiativen. Deutschland braucht starke Innovationsknoten, die in der Lage sind, DeepTech konsequent von der Forschung über die Validierung bis zur Skalierung zu begleiten. Genau diese Struktur entsteht jetzt im Herzen der Rhein-Main-Region.“

Melissa Ott, Managing Director von Futury:„Unsere Aufgabe ist klar: Weniger Fragmentierung, mehr Wirksamkeit. Indem wir Programme, Infrastrukturen und Beratung unter einem Dach vereinen, schaffen wir ein Ökosystem, das Startups nicht nur begleitet, sondern ihnen echte Wachstums- und Marktperspektiven eröffnet.“

Jörg von Hagen, Geschäftsführer von ryon:„Ryon hat die regionale GreenTech-Landschaft mit aufgebaut. Der nächste logische Schritt ist, diese Dynamik in eine größere Struktur zu überführen und unsere Arbeit dadurch nachhaltig zu stärken. Mit Futury entsteht eine Plattform, die unsere Erfahrungen nicht nur aufnimmt, sondern mit neuer Kraft weiterentwickelt und unsere Region als DeepTech-Hotspot positioniert.“

Durchgängige Innovationspfade – von der Wissenschaft bis zur Skalierung

Die Zusammenführung ermöglicht einen durchgängig professionell begleiteten Innovationspfad – von wissenschaftlicher Exzellenz über unternehmerische Validierung bis hin zur Skalierung marktreifer DeepTech-Lösungen.

Die von ryon aufgebaute Kompetenz im Bereich Green- und DeepTech-Startup-Support geht dabei nahtlos in eine leistungsstärkere Gesamtarchitektur über. Bewährte Formate, Netzwerke und methodische Ansätze werden dabei nicht nur fortgeführt, sondern gezielt beschleunigt und weiterentwickelt. Dadurch entsteht ein zukunftsfähiges Innovationssystem, das technologische Durchbrüche schneller in wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung übersetzt und das Rhein-Main-Gebiet als führenden Standort für nachhaltige, technologiegetriebene Unternehmensgründungen positioniert.

Programme, Beratung und Infrastruktur wachsen zusammen

Durch die Integration werden zentrale ryon-Formate durch Futury übernommen, darunter: 

  • die fünftägige Summer School zur Aktivierung wissenschaftlicher Talente 
  • die spezialisierte DeepTech-Gründungsberatung 

Mehrwert für den Standort – und für die ryon-Gesellschafter

Für die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partner von ryon – Merck KGaA, TU Darmstadt und Goethe-Universität Frankfurt –, die bereits bei Futury engagiert sind, bedeutet die Zusammenführung, dass ihre gemeinsamen Aktivitäten künftig in einer einheitlichen Struktur gebündelt werden. Dass dieser Schritt die Wirksamkeit des regionalen Ökosystems insgesamt stärkt, begrüßen auch die weiteren ryon-Gesellschafter WIBank und Hessen Trade & Invest.  

Ein gemeinsamer Anspruch: Mehr Innovationskraft für Deutschland

Durch die Zusammenführung entsteht ein integriertes System, das die Stärken aller beteiligten Akteure bündelt. Es ist ein politisches wie wirtschaftliches Signal, dass die Region bereit ist, Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Landes zu übernehmen.

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