ABB wird von schwächelnder Konjunktur und starkem Dollar belastet
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(dpa-AFX) Der Industriekonzern ABB verspürt weiterhin deutlichen Gegenwind in einigen wichtigen Endmärkten. Der anhaltend starke Dollar hinterlässt dabei ebenfalls seine Spuren bei dem in der US-Währung bilanzierenden Schweizer Unternehmen. Im dritten Quartal 2015 sank der Auftragseingang um 22 Prozent auf 8,77 Milliarden US-Dollar (7,7 Mrd Euro). Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte ergab sich ein Minus von 12 Prozent, wie ABB am Mittwoch mitteilte.
Der Umsatz ging um 13 Prozent auf 8,52 Milliarden Dollar zurück, während sich auf bereinigter Basis ein Minus von 2 Prozent ergab. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (EBITA) ging um 9 Prozent auf 1,08 Milliarden US-Dollar zurück. ABB schnitt hier aber besser ab als erwartet. Unter dem Strich rutschte der Gewinn um 21 Prozent auf 577 Millionen Dollar ab.
Die Schweizer Industriekonzern hatte angesichts der schwächelnden Konjunktur in Schwellenländern wie China seine Wachstumsziele Anfang September gesenkt. Bis 2020 rechnet das Unternehmen nun noch mit einem jährlichen Umsatzplus von 3 bis 6 Prozent. Die operative Marge soll hingegen weiter zwischen 11 und 16 Prozent liegen. Um das zu schaffen, hat der Konzern seine Sparanstrengungen verschärft.
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