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Analytik Jena und Hochschule Fresenius eröffnen Applikationszentrum Rhein-Main

04.11.2016

Die Analytik Jena AG und die Hochschule Fresenius haben am Hochschulstandort im hessischen Idstein das „Applikationszentrum Rhein-Main“ mit Kunden, Studierenden und Medienvertretern feierlich eröffnet und eingeweiht. Das High-End-Labor ist mit den modernsten Gerätschaften für den Einsatz in der Wasser-, Umwelt-, Lebensmittel- und Pharmaanalytik ausgestattet. Die Messgeräte, welche die Analytik Jena der Hochschule leihweise zur Verfügung stellt, haben einen Gegenwert von mehr als 0,5 Mio. EUR. Gemessen an der Laborfläche gehört die Hochschule Fresenius damit zu den am besten ausgerüsteten Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland. Studierende und Berufsfachschüler werden bestmöglich auf die tägliche Praxis in der analytischen Chemie mit all ihren Facetten vorbereitet, die Forschung profitiert vom hohen Miniaturisierungs- und Automatisierungsgrad der Gerätschaften.

Auch Analytik Jena verfolgt mit dem Labor ein wesentliches Ziel. Der Messtechnikhersteller verfügt nun in zentraler Lage über ein Applikationszentrum und kann seinen Kunden etwa aus dem Rheinland, dem Rhein-Main-Gebiet oder Baden-Württemberg Gerätetechnologie und Applikationen demonstrieren. „Wir haben in der Wirtschaftsregion um Frankfurt am Main sehr viele wichtige Kunden. Da ist es für uns ein logischer Schritt, hier nun auch mit einem eigenen Labor- und Applikationsbereich vertreten zu sein, um deren Bedarf nach Beratungs-, Seminar- und Trainingsmöglichkeiten auf kurzem Wege abzudecken. Im Rahmen der Kooperation mit der Hochschule Fesenius sind wir in der ausgezeichneten Lage, auf eine bestehende und sehr gute Infrastruktur zurückgreifen zu können und unterstützen gleichzeitig die Ausbildung der Nachwuchskräfte im Laboranalyse-Bereich“, sagt Ulrich Krauss, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.

„Wir benötigen heute nur noch sehr geringe Mengen des zu untersuchenden Stoffes, um unsere Messungen vorzunehmen“, sagt Thomas Knepper, Vizepräsident für den Fachbereich Chemie & Biologie an der Hochschule Fresenius. Er zieht einen historischen Vergleich: „Während der Gründervater der Hochschule, Carl Remigius Fresenius, früher mit der Kutsche 40 Liter Wasser zu Analysezwecken transportieren musste, reicht uns jetzt schon ein Milliliter.“ Mit hoher Geschwindigkeit lassen sich alle denkbaren Materialien in bis zu 65 Einzelstoffe zerlegen. Die Validierung der Ergebnisse erreicht eine neue Stufe: „Wir haben bei unseren Analysen eine wesentlich höhere Sicherheit, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war“, so Knepper.

Die Anwendungsszenarien im neuen Labor sind vielfältig. Studierende, Berufsfachschüler und Forscher können beispielsweise die Metallionenkonzentration oder den Grad organischer Verunreinigungen im Oberflächenwasser feststellen. Aber auch in der Lebensmittelanalytik und in der chemischen Forensik finden sich wichtige Einsatzmöglichkeiten: Metallionenkonzentrationen können etwa in Gewebe oder Blut nachgewiesen werden. Die Hochschule Fresenius baut mit dem Applikationszentrum einen wesentlichen Schwerpunktbereich im Fachbereich Chemie & Biologie weiter aus, mit dem sie sich einen Namen gemacht hat.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wurde auch Absolventenpreis der Fachgruppe Analytische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) durch deren Vorstandsmitglied Dr. Heike Gleisner überreicht, mit dem herausragende Leistungen junger Wissenschaftler gewürdigt werden. Preisträger sind in diesem Jahr Herr Marco Wietzoreck (B.Sc.) und Herr Jonas Bär (M.Sc.).

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