Einigung auf Fusion von Linde und Praxair bis Weihnachten möglich
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(dpa-AFX) Die Gespräche über die geplante Fusion des Gaseherstellers Linde mit seinem US-Konkurrenten Praxair stehen einem Pressebericht zufolge kurz vor einem Erfolg. "Das Projekt ist auf der Zielgeraden", zitierte das "Handelsblatt" (Freitag) einen Insider. Noch vor Weihnachten könnte der Zusammenschluss zum weltgrößten Gasekonzern beschlossen werden. Die Linde-Sparte zum Bau von schlüsselfertigen Industrieanlagen solle dabei eine größere Eigenständigkeit bekommen und künftig möglicherweise verkauft oder an die Börse gebracht werden. Linde war am Morgen zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Einigkeit herrscht der Zeitung zufolge, dass der fusionierte Konzern künftig weitgehend aus den USA geführt wird. So soll Praxair-Chef Steve Angel an der Spitze des Managements stehen. Das hatte zuvor auch die "Wirtschaftswoche" gemeldet. Laut "HB" soll aber auch mindestens ein Vorstandsressort in München bleiben. Die Zustimmung der deutschen Arbeitnehmerseite gilt ebenfalls bereits als sicher. Die Gewerkschaften hatten schon in der vergangenen Wochen eine Beschäftigungssicherung bis 2021 erreicht. Zudem soll laut Zeitung ein bereits laufendes Sparprogramm abgemildert werden und der Standort Dresden erhalten blieben.
Linde und Praxair hatten erst in der vergangenen Woche neue Verhandlungen über einen Zusammenschluss bekannt gegeben.ein erste Anlauf war im September unter anderem daran gescheitert, dass die Amerikaner zu viel Macht reklamierten.
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