Bayer erwartet baldige Wende bei seiner kränkelnden Pharma-Sparte
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Düsseldorf (dpa) - Die Bayer AG sieht gute Chancen, dass ihre schwächelnde Pharma-Sparte bald wieder anzieht. «Wir werden das Geschäft in diesem Jahr stabilisieren und sehen mittelfristig wieder Wachstumspotenzial», sagte Pharma-Chef Wolfgang Plischke dem «Handelsblatt» (Freitagausgabe). Maßgeblich dazu betragen soll eine Kombination aus neuen Produkten, Umorganisation und Personalabbau. «Wir sind künftig so aufgestellt, dass wir wieder Geld verdienen.»
Vor allem nach dem Rückzug des Cholesterinsenkers Lipobay/Baycol habe der Pharma-Bereich in den vergangenen beiden Jahren einen Umsatzrückgang von rund einem Viertel verbucht. Nach einem ersten Erfolg vor einem US-Gericht drohen noch Schadenersatzklagen in Milliardenhöhe. «Wir haben einen erheblichen Versicherungsschutz gegen Produkthaftungsrisiken», sagte BASF-Chef Werner Wenning der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Freitagsausgabe). Die finanziellen Auswirkungen der Rechtsstreite ließen sich jedoch nicht mit Sicherheit voraussagen. Die Frage der Bildung von Rückstellungen werde bei fortschreitendem Verlauf der Verfahren immer wieder geprüft.
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