Merck: Großzukauf für Chemiesparte weiterhin möglich
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(dpa) Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA hat einen Pressebericht über den Stopp von Plänen für Großzukäufe für die Chemiesparte relativiert. Es sei zwar richtig, dass das Projekt «Pegasus» gestoppt worden ist, sagte eine Unternehmenssprecherin in Darmstadt auf Anfrage. Die «Financial Times Deutschland» (Montag) hatte unter Berufung auf das Umfeld des früheren Projektleiters Bernd Reckmann berichtet, Merck habe «Pegasus» gestoppt, weil sich die angestrebten Großakquisitionen als zu teuer erwiesen hätten.
Der Projektstopp bedeute aber nicht das Ende möglicher Großzukäufe. «Wir sind offen neuen Dingen gegenüber», sagte die Sprecherin. Es müsse aber etwas Attraktives und Bezahlbares angeboten werden. Wenn das Angebotene zu Merck passe, sei ein Kauf möglich. Dies gelte unabhängig davon, ob es sich um eine kleine oder eine große Übernahme handele. Das Unternehmen halte weiterhin an seinen Standbeinen Chemie und Pharma fest. Der FTD zufolge will sich Merck nach dem Ende des Projekts nun kleineren Zukäufen zuwenden.
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