Bundesministerium fördert unternehmerische Selbständigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Bundesminister Glos gibt Startschuss für neues Förderprogramm
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) wird in den kommenden fünf Jahren mit rund 35 Mio. Euro anspruchsvolle Projekte zur unternehmerischen Selbständigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützen. Diese sollen den Hochschulen ermöglichen, Studierende und Wissenschaftler für die Selbständigkeit zu motivieren und zu qualifizieren, Ideen mit Gründungspotenzial aufzuspüren und Gründungsvorhaben aktiv zu begleiten.
Bundesminister Michael Glos erklärt: "Mit unserem neuen Förderprogramm 'Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST)' geben wir spürbare Impulse für eine nachhaltige Verbesserung des Gründungsklimas an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Wir wollen, dass aus neuen Technologien und innovativen Geschäftsideen aus der Wissenschaft neue Unternehmen werden, die sich erfolgreich am Markt behaupten."
Mit der neuen Maßnahme knüpft das BMWi an das Vorgängerprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an. Während die vorherige Förderung auf 15 regionale Netzwerke beschränkt war, erfolgt mit der neuen Richtlinie eine bundesweite Öffnung. In insgesamt drei Ausschreibungsrunden können Hochschulen und Forschungseinrichtungen Projektideen in vier Handlungsfeldern von der Sensibilisierung aller Hochschulangehörigen für Gründungsfragen bis hin zur Beratung und Unterstützung technologie- und wissensbasierter Gründungsvorhaben einreichen.
Bundesminister Michael Glos sagt: "Im internationalen Vergleich werden in Deutschland noch zu wenige Unternehmen gegründet, die die Märkte von morgen besetzen. Wir brauchen eine neue Gründerwelle im Umfeld der wissenschaftlichen Einrichtungen, um uns frühzeitig auf den zukunftsträchtigen Wachstumsmärkten zu positionieren."
Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Im laufenden Jahr können Projektskizzen im Rahmen der ersten Stufe bis spätestens zum 15. Juli beim Projektträger Jülich eingereicht werden.
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