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DSC in der Materialbewertung - der Wärmestrom gibt Auskunft

13.08.2007

Bei der Vliesherstellung werden an Fasern und Bindematerialien höchste und reproduzierbare Anforderungen gestellt. Thermoanalytische Methoden wie die Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) finden für die Wareneingangs-, Herstellungs- und Endproduktkontrolle polymerer Werkstoffe immer mehr Einsatz.

Die DSC erlaubt auf einfache Weise schnelle Qualitätsaussagen über polymere Materialien. Im Falle der Vliesherstellung spielen vor allem hohe und reproduzierbare Temperatureigenschaften eine wichtige Rolle, um keine technischen Schwierigkeiten zu erzeugen. Die DSC befasst sich hierbei mit der Messung der Wärmestromdifferenz zwischen einer Probe und einer inerten Vergleichsprobe, während diese einer Temperaturänderung unterworfen ist. Dies geschieht in einem kleinen Ofen. Zum Schutz des Sensors werden die Proben in kleine Tiegel eingebracht.

Um eine Probe mit DSC messen zu können, bedarf es im Regelfall nur weniger Handgriffe, die Messung ist schnell durchgeführt. Die Analysemethode gibt wertvolle Hilfe bei der Optimierung von Produktionsprozessen, damit die Produktionszeit verringert und aufzuwendende Energie gezielt verbessert werden kann. Weiterhin lässt sich mit Hilfe dieser Analysemethode der Anteil an Ausschussware und damit auch die Kosten erheblich senken.

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