Schwache Zahlen vor dem Mega-Deal
Monsanto tritt vor geplanter Übernahme auf der Stelle
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(dpa) Vor der geplanten Übernahme durch Bayer hat der US-Agrarkonzern Monsanto durchwachsene Zahlen vorgelegt. Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende November) stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert nur minimal auf 2,7 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Euro), wie Monsanto am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn kletterte zwar kräftig von 29 Millionen auf 169 Millionen Dollar, Grund waren jedoch vor allem Verkäufe von Firmenteilen.
Insgesamt blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen von Analysten zurück. Zum Ausblick aufs laufende Geschäftsjahr machte Monsanto mit Verweis auf die bevorstehende Übernahme durch Bayer keine Angaben.
Monsanto zeigte sich zuversichtlich, die Fusion rasch abschließen und dadurch neue Kräfte freisetzen zu können. «Der Zusammenschluss wird beiden Unternehmen erlauben, das Innovationstempo zu beschleunigen», hieß es. Die Übernahme durch Bayer dürfte jedoch Zugeständnisse an die Kartellwächter erfordern. Einem Bericht der «New York Post» zufolge hat der Leverkusener Dax-Konzern deshalb bereits mit dem Verkauf von Unternehmensteilen begonnen.
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