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Covestro verkauft europäisches Systemhaus-Geschäft

Covestro setzt Portfolio-Optimierung fort

19.06.2019

Covestro hat eine Vereinbarung zum Verkauf seines europäischen Systemhaus-Geschäfts an H.I.G. Capital („H.I.G.“) unterzeichnet. H.I.G. ist auf Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen fokussiert. Die Verkaufserlöse liegen im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Entscheidung zum Verkauf der Systemhäuser ist Teil der kontinuierlichen Portfolio-Optimierung von Covestro, zu der auch der Verkauf des nordamerikanischen Polyurethanschaum-Systemhauses 2017 zählt.

„Unser Fokus liegt auf weiterem Wachstum und auf Wertschöpfung. Deshalb gehört die Bewertung und Optimierung unseres Portfolios zu unserem Tagesgeschäft“, sagte Finanzvorstand Dr. Thomas Toepfer. „Mit sehr individuellen und maßgeschneiderten Lösungen bedienen Systemhäuser relevanten Bedarf. In entwickelten Polyurethan-Märkten wie in Europa fokussieren wir uns jedoch auf einen zentralisierteren Ansatz, um die Kundenbedürfnisse effizienter zu bedienen.“

Mit dem neuen Eigentümer H.I.G. kann sich das europäische Systemhaus-Geschäft künftig stärker als unabhängiger, fokussierter Anbieter für mittelständische Kunden positionieren. In Asien und seinen den sich dort entwickelnden Polyurethan-Märkten wird Covestro seine Kunden weiterhin durch das etablierte Systemhaus-Netzwerk bedienen.

Die Systemhäuser gehören zum Segment Polyurethanes des Unternehmens und bieten maßgeschneiderte Polyurethansysteme für Kunden an. Das europäische Systemhaus-Geschäft umfasst Systemhäuser in den Niederlanden, Dänemark, Spanien und Deutschland sowie weitere Geschäfte in Italien. Etwa 250 Mitarbeiter erwirtschaften in den Häusern einen Jahresumsatz von rund 230 Millionen Euro. Der Betrieb wird in den bestehenden Werken fortgesetzt. Covestro wird als Kernlieferant für Polyurethane enge Verbindungen mit den europäischen Systemhäusern behalten.

Das europäische Systemhaus-Geschäft passt angesichts seines Volumens, seiner Fähigkeiten und seiner soliden Kapitalbasis perfekt zum Buy-and-Build-Ansatz von H.I.G., um die paneuropäische Präsenz weiter auszubauen. Es soll eine starke und unabhängige Gruppe von europäischen Systemhäusern mit Fokus auf mittelständische Kunden entstehen. H.I.G. beabsichtigt, das Geschäft mit dem erfahrenen Managementteam der Systemhäuser weiter auszubauen. Der Abschluss der Transaktion ist für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant und unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden.

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