08.03.2022 - Green Hydrogen Technology GmbH

Augsburger Wasserstoff-Startup holt ehemaligen ZF-CEO in den Beirat

Umwandlung in eine Aktiengesellschaft

Hans-Georg Härter, der frühere Vorstandsvorsitzende der ZF Friedrichshafen AG, und der ehemalige McKinsey-Partner Philipp Härle sollen den Wasserstoffhersteller Green Hydrogen Technology im neu gegründeten Beirat bei der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft begleiten. Sie sollen mit ihren Erfahrungen das Unternehmen auf seinem Weg zur industriellen Produktion von Grünem Wasserstoff sowie bei der Suche nach strategischen und Finanzinvestoren begleiten. Der Beirat wird in den kommenden Monaten um weitere Mitglieder ergänzt werden.

Das Unternehmen Green Hydrogen Technology hat ein neuartiges und patentiertes Verfahren zur Gewinnung von Grünem Wasserstoff entwickelt. Aus Klärschlamm und anderen Abfallprodukten kann Wasserstoff damit CO2-neutral und ohne den hohen Stromverbrauch der Elektrolyse hergestellt werden. Die Gründung des Beirats bildet einen vorbereitenden Schritt bei der Umwandlung der GHT-Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft. Hans-Georg Härter und Philipp Härle werden dem Unternehmen künftig mit ihrem Experten-Wissen zur Seite stehen und sollen nach vollzogener Umwandlung in eine Aktiengesellschaft als Aufsichtsräte fungieren.

Hans-Georg Härter ist eine deutsche Managerpersönlichkeit und als ehemaliger CEO der ZF Friedrichshafen AG international bekannt. Von 2007 bis 2012 leitete er den weltweit drittgrößten Automobilzulieferer, der in über 40 Ländern aktiv ist. Wie kaum ein anderer kennt Härter die Herausforderungen und Umwälzungen, vor denen die deutsche Industrie steht. „Ich freue mich, ein Unternehmen mit meinem Wissen unterstützen zu können, das die drängendsten Probleme unserer Zeit mit Entrepreneurship und einer vorausschauenden Technologie angeht. Ich bin davon überzeugt, dass sich die nachhaltige Produktion von Grünem Wasserstoff durchsetzen wird. Es ist für den Standort Deutschland wichtig, dass Unternehmen wie Green Hydrogen Technology mit ihrer Innovationskraft erfolgreich sind“, so Härter.

Philipp Härle, ehemaliger Senior Partner bei McKinsey, hat weltweit eine Vielzahl von Unternehmen in Kapitalmarktangelegenheiten, bei der Marktpositionierung sowie in Fragen von Wachstumsstrategien beraten. Insbesondere mit seiner Expertise zur Zukunftsfähigkeit von Geschäftsmodellen wird er GHT bei der langfristigen Unternehmensentwicklung zur Seite stehen und mit seinem Wissen voranbringen. „Green Hydrogen Technology hat ein überzeugendes Konzept, um die Zukunft der Wasserstoff-Ökonomie mitzugestalten. Das Unternehmen auf dem Weg zur Serienproduktion zu begleiten, ist eine hoch spannende Aufgabe“, so Härle.

„Mit Hans-Georg Härter und Philipp Härle haben wir zwei anerkannte Persönlichkeiten für unseren Beirat gewonnen, die durch ihre Erfahrung eine große Bereicherung darstellen und uns helfen werden, Green Hydrogen Technology strategisch weiterzuentwickeln“, so Jean Wiech, Chief Operating Officer bei Green Hydrogen Technology GmbH. Aktuell realisiert Green Hydrogen Technology eine Versuchsanlage im österreichischen Leoben, die ab Mitte 2022 Grünen Wasserstoff produzieren soll. Zugleich führt das Unternehmen erfolgversprechende Gespräche zur Abnahme seiner Anlage im nächsten Jahr.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Wasserstoffherstellung
  • grüner Wasserstoff
Mehr über Green Hydrogen Technology
  • News

    Augsburger Start-up verwandelt Abfall in saubere Energie

    Das 2020 gegründete Unternehmen Green Hydrogen Technology hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, um aus Abfallstoffen wie Klärschlamm und Plastikmüll Grünen Wasserstoff herzustellen. Nach Abschluss der Entwicklungsphase erprobt Green Hydrogen Technology die Technologie jetzt in der Praxis ... mehr

  • Firmen

    Green Hydrogen Technology GmbH

    Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Seine Nutzung ist der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele. Wir haben eine neue und patentgeschützte Technologie, um grünen Wasserstoff klimaneutral aus Klärschlamm und Plastikabfällen zu erzeugen. Damit helfen wir den steigenden Bedarf an g ... mehr