Neue Betreibergesellschaft SYNEQT startet

SYNEQT übernimmt den Betrieb der Chemieparks Marl und Wesseling als 100-prozentiges Tochterunternehmen von Evonik

09.01.2026

Pünktlich zu Jahresbeginn hat die SYNEQT GmbH ihr Geschäft aufgenommen. Im neuen Anbieter von Infrastrukturdienstleistungen arbeiten die zwei stärksten Infrastruktur-Einheiten von Evonik an Rhein und Ruhr nun in einer gemeinsamen Einheit. Mit rund 3.500 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden € ist SYNEQT einer der größten Anbieter für Services in der Prozess-Industrie in NRW. Auch bundesweit rangiert das Unternehmen in der Spitzengruppe. SYNEQT bündelt seit Jahresbeginn die Infrastruktur-Aktivitäten der Chemieparks Marl und Wesseling.

Evonik

(v. l. n. r.): Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, traf sich mit der Geschäftsführung der SYNEQT GmbH am Chemiepark Marl. Auf dem Foto neben ihm: Andreas Orwat, Thomas Basten (Sprecher) und Daniel Brünink.

Das Unternehmen verfügt über breite Erfahrungen in allen Dienstleistungen rund um Chemieanlagen und weiteren Prozess-Industrien. Zu den Kompetenzfeldern gehören zum Beispiel technische Dienstleistungen, die Versorgung mit Energie, Pipelinebau und -betrieb, das sichere Gebäude- und Anlagenmanagement, Entsorgung, Hafenbetrieb, Werkslogistik und Feuerwehr, aber auch Werkssicherheit und Kantinenbetrieb.

„SYNEQT ist durch die gemeinsame Aufstellung unserer beiden Standorte Marl und Wesseling stärker und kann durch die Konzentration auf das eigentliche Kerngeschäft- Infrastruktur-Dienstleistungen - einen größeren Kundenstamm effektiver im Wettbewerb bedienen“, sagt Thomas Wessel, im Vorstand von Evonik verantwortlich für das Segment Infrastructure.

Die neue Gesellschaft schafft zugleich Voraussetzungen, um die Standorte Marl und Wesseling langfristig zu klimaneutralen und hochflexiblen Industrieökosystemen entwickeln zu können. SYNEQT eröffnet Chancen, Verbundvorteile ausspielen und durch innovative Dienstleistungen auch neue Kunden gewinnen zu können. SYNEQT ist zu Jahresbeginn als 100-prozentiges Tochterunternehmen von Evonik gestartet. Perspektivisch ist der Einstieg von Investoren in verschiedenen Größenordnungen möglich, um weitere Wachstumsmittel für das Geschäft zu erschließen.

Evonik ist bislang Betreiber und zugleich Nutzer der Chemieparks in Marl und Wesseling. Künftig will sich der Konzern stärker auf sein Kerngeschäft, die Chemieproduktion, konzentrieren. Erste Einzelheiten zum geplanten Start von SYNEQT hatte Evonik im vergangenen Sommer veröffentlicht.

Ruhrgebiet und Rheinland sind zwei angestammte, starke Regionen der chemischen Industrie in Deutschland. Damit ergeben sich Wachstumschancen innerhalb der bestehenden Chemieparks. Dazu kommt neben dem übergreifenden, hohen Service-Niveau die gute Infrastruktur. Marl und Wesseling betreiben bereits heute ein industrielles Wasserstoff-Netzwerk und sind an wichtige Rohstoff- und Energiepipelines angebunden. „Der Beginn des WM-Jahres 2026 ist auch der Startpunkt für den Infrastrukturdienstleister SYNEQT. Ich weiß: Wir treten als Team enorm erfahren, motiviert, und leistungsfähig an”, sagt Thomas Basten, Sprecher der Geschäftsführung der SYNEQT.

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