Gewinner des Europäischen Erfinderpreises 2026 bekannt gegeben
Auszeichnungen für Hafergetränke, Malariaimpfstoff, Batterierecycling & Co.
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Das Europäische Patentamt (EPA) hat im Rahmen einer festlichen Zeremonie, die von Berlin aus gestreamt wurde, die Gewinnerinnen und Gewinner des Europäischen Erfinderpreises bekanntgegeben. Der Preis, der nun bereits zum 19. Mal verliehen wird, würdigt den Einfallsreichtum, die Kreativität und die Entschlossenheit von Erfinderinnen und Erfindern, die die Welt um uns herum verändern. So ehrt der diesjährige Preis bahnbrechende Fortschritte in den Schlüsselbereichen Lebensmittelchemie, Energie, Biotechnologie und Umwelttechnologie. Die Show bot zudem einen unvergesslichen Moment, als ein Erfinder Team sowohl den Preis in seiner Kategorie als auch den Publikumspreis mit nach Hause nehmen durfte.
Der Preis geht an ...
- Industrie: Angeliki Triantafyllou (Griechenland / Schweden), Enzymatischer Prozess zur Herstellung von Hafergetränken
- KMU: Franck Zal (Frankreich), Erschließung des therapeutischen Potenzials von Wattwürmern
- Forschung: Adrian V.S. Hill (Irland, Vereinigtes Königreich), Hochwirksamer Malariaimpfstoff
- Nicht-EPO-Länder: Yu Haijun und Xie Yinghao (China), Intelligentes Batterierecycling
- Preis für das Lebenswerk: Rainer Marquardt (Deutschland), Modularer Multilevel-Converter und seine industrielle Anwendung
- Publikumspreis: Yu Haijun und Xie Yinghao (China), Intelligentes Batterierecycling
Das EPA vergibt seine beiden Innovationspreise im jährlichen Wechsel. Der Young Inventors Prize wird 2027 wieder verliehen, die Zeremonie findet in Wien statt. Der Europäische Erfinderpreis kehrt 2028 zurück.
Nominierungen für den Young Inventors Prize 2027 ab sofort möglich
Der Preis würdigt außergewöhnliche junge Talente, die sich den größten Herausforderungen der Welt im Bereich der Nachhaltigkeit stellen. Wenn Sie einen klugen Kopf im Alter von bis zu 30 Jahren kennen, der durch seine Arbeit im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung etwas bewegt, dann schlagen Sie diese Person noch heute vor. Es gibt keine geografischen Einschränkungen, keine Voraussetzung für ein erteiltes europäisches Patent, und Sie können so viele Personen vorschlagen, wie Sie möchten. Selbstnominierungen sind ebenso willkommen wie Nominierungen durch Fachleute für geistiges Eigentum und durch die Öffentlichkeit.
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