Bayer will Covestro-Anteil reduzieren
Mehrheitsbeteiligung bleibt vorerst bestehen
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Die Bayer AG will ihren 64,2-prozentigen Anteil an der Covestro AG reduzieren. Dazu wurde ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren gestartet. Preisfestsetzung und Zuteilung sind für den 1. März vorgesehen. Der Aktienkurs von Covestro ist seit dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 2015 spürbar gestiegen. In Verbindung mit einem günstigen Marktumfeld eröffnet sich für Bayer die Gelegenheit, den Anteil an Covestro weiter zu reduzieren. Auch nach Abgabe des Anteilspakets bleibt Bayer Mehrheitsaktionär von Covestro.
Wie marktüblich, verpflichtet sich Bayer gegenüber den die Transaktion begleitenden Banken – Deutsche Bank und UBS –, in den nächsten 90 Tagen keine weiteren Aktien abzugeben. Wie früher bereits angekündigt, will Bayer sich in den nächsten Jahren vollständig von Covestro trennen.