FH Münster und BASF Coatings setzen auf eine strategische Allianz

01.12.2004

Unternehmen und Hochschulen befinden sich in weitreichenden Veränderungsprozessen. Internationalisierung, Wettbewerb und dynamische Märkte stellen stetig höhere Anforderungen. "Diese Herausforderungen lassen sich gemeinschaftlich einfach besser meistern", begründete Prof. Dr. Klaus Niederdrenk den gemeinsamen Weg, den die Fachhochschule Münster und die BASF Coatings AG am Montag (29.11.) besiegelten. In Form einer strategischen Allianz wollen beide Partner künftig eng kooperieren und gegenseitig von einander profitieren.

"Die BASF Coatings als erfolgreiches, weltweit operierendes Unternehmen der Lackindustrie braucht erstklassige Mitarbeiter und starke Partner. Die Fachhochschule Münster ist einer unserer starken und zuverlässigen Partner", erklärte Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Axel Loehr während der Vertragsunterzeichnung in der Hüfferstiftung. Hochschule und Unternehmen seien bereits auf vielfältige Weise verbunden, sei es bei Forschungsvorhaben, hochschulpolitischen Fragen oder sogar in Kunst und Kultur. "Dieser Zusammenarbeit möchten wir nun durch die Allianz einen verbindlichen Rahmen geben", ergänzte Loehr. So soll beispielsweise der Nachwuchs aus der Hochschule durch Praktika und Abschlussarbeiten im Unternehmen gefördert, Forschungs- und Entwicklungsprojekte vergeben, gemeinsame Weiterbildungsangebote und weiterbildende Studiengänge entwickelt und in regelmäßige Gesprächsrunden weitere Projekte ins Leben gerufen werden. Außerdem wollen beide Einrichtungen sich gegenseitig den Zugang zu Netzwerken und externen Einrichtungen ermöglichen.

"Für unsere Hochschule wird es in den nächsten Jahren darauf ankommen, ein deutliches Profil zu entwickeln, um im Wettbewerb mit anderen Hochschulen und hochschulnahen Einrichtungen regional wie international bestehen zu können", so Niederdrenk. Die Entscheidung, sich den künftigen Herausforderungen in einer strategischen Allianz mit der BASF Coatings AG zu stellen, komme nicht von ungefähr. Niederdrenk: "Als eine der forschungsstärksten deutschen Fachhochschulen Deutschland ist unsere Hochschule darauf bedacht, mit renommierten und leistungsstarken Partnern verlässlich und dauerhaft zusammenzuarbeiten."

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